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25.7.2017 : 6:44

DJK-Gemeinschaft

DJK-Ansprechpartner

Geschäftsführer
Johann Grundner

Verantwortlich:
Martin Götz,
Präsident

Sport nach der Lebensmitte im DJK-Sportverband München und Freising

Der 53. Diözesanverbandstag des DJK-Sportverbands München und Freising am 1. April bei SV-DJK Kolbermoor stand unter dem Thema "Angebote für Vereinsmitglieder nach der Lebensmitte". Dazu hielt der renommierte Sportmediziner Dr. Ludwig Geiger ein interessantes und kurzweiliges Impulsreferat und fünf DJK-Vereine präsentierten am Nachmittag ihre ganz individuellen Angebote zu diesem Thema.

Der Sportbeauftragte des DJK-Diözesanverbands Uwe Ritschel wurde für sein außerordentliches Engagement und seine herausragenden Verdienste mit dem Ludwig-Wolker-Relief ausgezeichnet. Präsident Martin Götz in seiner Laudatio: "Auf Uwe Ritschel kann man mit Fug und Recht das Zitat anwenden, egal wo ich hinkomme, ich werde überall gebraucht!" Der Geehrte war Jahrzehnte lang als Vereinsvorsitzender, lange Jahre als Fachwart Fußball engagiert, er hat wichtige Themen wir Prävention sexualisierter Gewalt, Sport pro Asyl, Homophobie im Fußball ebenso initiiert wie den DJK-Ethikpreis für Thomas Hitzlsperger und den aktuell ausgelobten Karlheinz Summerer Preis des DJK-Sportverbands.

Der mit dem Ludwig-Wolker-Relief ausgezeichnete Uwe Ritschel mit (v.r.) Vizepräsidentin Ulrike Hahn, Präsident Martin Götz und Geistlichem Beirat Helmut Betz.

Den Tageseinstieg gestaltete der Geistliche Beirat, Pastoralreferent Helmut Betz, mit einer speziellen Kombination aus Besinnung und Bewegung, wobei zur Überraschung vieler Teilnehmer die Bewegung im Freien deutlich im Vordergrund stand.

In den Grußworten durch den Vorsitzenden vom ausrichtenden SV-DJK Kolbermoor, Gerhard Duschl, den Leiter des Ressorts Seelsorge und kirchliches Leben, Monsignore Thomas Schlichting, den zweiten Bürgermeister Dieter Kannengießer, den BLSV-Kreisvorsitzenden Walter Mayr und den DJK-Landesverbandspräsident Edmund Mauser kam in vielen Formulierungen und Facetten das Charakteristische der Verbindung zwischen Sport und Kirche und die Notwendigkeit der DJK als Verband mit besonderer Aufgabenstellung zum Ausdruck.

Die Berichte über die vielfältige Arbeit im Diözesanverband lagen im aktuellen Jahrbuch allen Teilnehmern vor. Explizit gab Präsident Götz einen Einblick in die Schwerpunkte der letzten zwei Jahre, darunter besonders in die diversen Dienstleistungen des Verbandes für die angeschlossenen Vereine und betonte: "der Verband kann das nur leisten mit und durch die Vereine, die Vereine bilden unseren Verband".
Jugendleiter Korbinian Klein konnte mit DJK-SV Edling und DJK-SV Oberndorf auf gleich zwei Gewinner des Hauptpreises "DJK für YOUth" aus unserem Verband verweisen.
Maria Winkler erläuterte mit vielen anschaulichen Beispielen die komplette Neukonzeption der Öffentlichkeitsarbeit, u.a. neue Homepage, Karlheinz Summerer Preis und neu gestaltete Broschüre und Jahrbuch.
Der Vizepräsident Finanzen, Gerhard Krippner, zeigte mit grafischer Unterstützung die umfangreiche Bilanz auf, verdeutlichte die Posten bei Einnahmen und Ausgaben und konnte schließlich auf einen beträchtlichen Überschuss verweisen.
Die Kassenprüfer bescheinigten ein einwandfreies Finanzgebaren, so dass die Entlastung der Vorstandschaft nur eine Formsache war.
Ebenso reibungslos erfolgten die Bestätigungen der Jugendleiterin Kathrin Moser und des Jugendleiters Korbinian Klein und der Fachwarte für Volleyball, David Matysiak, und für Fußball, Robert Toki.

Das Impulsreferat zum altersgerechten Sporttreiben von Sportmediziner Dr. Ludwig Geiger war einen Höhepunkt des Tages. Mit vielen ganz praktischen Hinweisen und oft deftigen Bildern untermalte der Referent seinen wissenschaftlich fundierten und auch durch die Praxis belegten Vortrag.

Der Nachmittag stand im Zeichen der Vereine, die ihre Angebote und Aktionen für die Mitglieder nach der Lebensmitte auf Pinnwänden präsentierten und erläuterten. Mit Interesse verfolgten die Ehrengäste und die Delegierten die Präsentationen: SV-DJK Kolbermoor und SV-DJK Taufkirchen konzentrierten sich dabei vor allem auf die vielfältigen sportlichen Möglichkeiten, während DJK Traunstein, DJK-SG Ottenhofen und DJK-SV Oberndorf ein breites Spektrum an sportlichen, geselligen, kulturellen und spirituellen Angeboten aufzeigten.

Sport nach der Lebensmitte, anschaulich, schmissig und mit Begeisterung, dafür stand der Auftritt der Kolbermoorer "Zumba Gold-Damen"; sie begeisterten den ganzen Saal, rissen mit südamerikanischen Rhythmen alle mit und sorgen so für einen tollen und stimmungsvollen Abschluss des 53. DJK-Diözesantages.

Zwei DJK-Preise für den DJK-Sportverband München und Freising

Überaus erfolgreich für den DJK-Sportverband München und Freising gestaltete sich die Vergabe der von der Sportjugend ausgelobten Preise: Beim Bundesjugendtag in Trier konnte am Samstag, 14. Januar, im Rahmen eines Festakts unser DV-Sportbeauftragter Uwe Ritschel den Hauptpreis im You´re wellcome-Wettbewerb entgegen nehmen.

Ritschel ist federführend für das Projekt "erster Bayerischer Integrationstag durch Sport" zuständig, das in Kooperation mit dem TSV 1860 München erfolgt. Dabei werden am 1. Mail 2017 in drei Foren die diversen Möglichkeiten und Ansätze von Integration im und durch Sport aufgezeigt:

Forum 1: Möglichkeiten mit praktischen Beispielen im Fußballtraining, unterstützt durch das Trainerteam des Nachwuchsleistungszentrum und prominenten Fußballern wie Bernhard Winkler;

Forum 2: Kirche und Soziales, anhand eines Rollenspiels und anschließenden Podiumsdiskussion werden Aspekte, Hintergründe und Möglichkeiten von Integration diskutiert und Lösungen aufgezeigt.

Forum 3: Verantwortung, hier wird eine Plattform geboten, auf der Angebote und Initiativen von Unternehmen, Institutionen und auch privater Natur Platz finden und ausgetauscht werden können.

Sport nach der Lebensmitte im DJK-Sportverband München und Freising

Der 53. Diözesanverbandstag des DJK-Sportverbands München und Freising am 1. April bei SV-DJK Kolbermoor stand unter dem Thema "Angebote für Vereinsmitglieder nach der Lebensmitte". Dazu hielt der renommierte Sportmediziner Dr. Ludwig Geiger ein interessantes und kurzweiliges Impulsreferat und fünf DJK-Vereine präsentierten am Nachmittag ihre ganz individuellen Angebote zu diesem Thema.

Der Sportbeauftragte des DJK-Diözesanverbands Uwe Ritschel wurde für sein außerordentliches Engagement und seine herausragenden Verdienste mit dem Ludwig-Wolker-Relief ausgezeichnet. Präsident Martin Götz in seiner Laudatio: "Auf Uwe Ritschel kann man mit Fug und Recht das Zitat anwenden, egal wo ich hinkomme, ich werde überall gebraucht!" Der Geehrte war Jahrzehnte lang als Vereinsvorsitzender, lange Jahre als Fachwart Fußball engagiert, er hat wichtige Themen wir Prävention sexualisierter Gewalt, Sport pro Asyl, Homophobie im Fußball ebenso initiiert wie den DJK-Ethikpreis für Thomas Hitzlsperger und den aktuell ausgelobten Karlheinz Summerer Preis des DJK-Sportverbands.

v.l.: Carli das DJK-Maskottchen, der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters, die Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, Karin Augustin, der DV-Sportbeauftragter von München und Freising, Uwe Ritschel, Kathrin Bernd und Michael Leyendecker von der Bundesjugendleitung.

Geteilt wurde dieser Preis mit der DJK Göggingen aus dem DV Augsburg für deren Kricket-Projekt mit Pakistanischen Flüchtlingen.

Der DJK-Sportverein Oberndorf hat beim Wettbewerb DJK for YOUth für 2016 den Hauptpreis gewonnen. Dieser Wettbewerb wird jedes Jahr von der Bundeszentrale für gesundheitlichen Aufklärung (BzgA) ausgeschrieben, der DJK-Sportverband ist einer der wesentlichen Kooperationspartner.

Die Vereinsvertreter Gerhard Hartinger (2.v.li.) und Martin Eder-März (mitte) nahmen das Gütesiegel, die Auszeichnung und den Wertgutschein von der DJK-Bundesjugendleitung Philipp Muchala (li.) und Greta Kipping (2.v.r.) und Mike Pauli von der Agentur Connect für die BzgA (re.) freudig entgegen.

Dieses Gütesiegel und vor allem der Gewinn des Hauptpreises dokumentieren eindrucksvoll die seit Jahrzehnten herausragende Jugendarbeit und die Qualität in der Vereinsarbeit generell, nachgewiesen anhand eines 12-seitigen Kriterienkatalogs.

Das Gütesiegel "DJK for YOUth" - Ausgezeichnete Jugendarbeit wird von der DJK Sportjugend in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Rahmen der Initiative "Kinder stark machen" ("KSM") an Vereine mit hervorragender Jugendarbeit verliehen.

Ziel der Initiative ist es, Vereine darin zu unterstützen, eine Lebenswelt zu bieten, in der Kinder und Jugendliche Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung entwickeln. Dazu zählen neben der Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit auch Qualifizierungen und Maßnahmen der Sucht- und Gesundheitsprävention.

Zugleich sollen Vereine über den Erwerb eines Güteseigels die Chance bekommen, ihr Profil zu schärfen und sich nach außen hin als Kinder- und Jugendgrechter Verein darstellen können. Darüber hinaus bietet ein Mitmachen die Chance, neue Impulse und Anregungen für die Gestaltung der Jugendarbeit zu erhalten.

Alle Vereine, die einen Antrag zur Erlangung des DJK Gütesiegels "DJK for YOUth" - Ausgezeichnete Jugendarbeit einreichen, werden zudem für ihr Mitmachen mit einem Sachgutschein (Aurüstung) belohnt.

Unter den DJK Sportvereinen, die alle Voraussetzungen erfüllen, um das DJK Gütesiegel "DJK for YOUth" - Ausgezeichnete Jugendarbeit verliehen zu bekommen, wird jeweils zum Jahresende ein Ausrüstungsgutschein o.ä. durch eine Jury vergeben.

Johann Grundner, DV-München und Freising

Benefizturnier für die Erdbebenhilfe Ecuador beim DJK-Sportverein Oberndorf

Einheit in der Vielfalt - Kirche ist bunt und solidarisch!

Vier Fußballmannschaften trafen sich am 1. Oktober zum Benefizturnier für die Erdbebenhilfe Ecuador auf dem Sportgelände des DJK-SV Oberndorf, vier Mannschaften, quasi aus allen Ecken der Welt: Die gastgebenden Alten Herren aus Oberndorf, die Auswahl der kirchlichen Mitarbeiter der Erzdiözese München und Freising, eine Auswahl von ecuadorianischen Studenten und die inzwischen bestens integrierten Flüchtlinge aus Eritrea.

Sandra Pongratz, die Geistliche Beirätin des Vereins, begleitete mit einem Geistlichen Impuls die Mannschaften ins Turnier. Danach wurde auf Kleinfeld um Tore und Punkte gerungen, jede Mannschaft mit ihrer besonderen Stärke: Die Eritreer mit ihrer sagenhaften Laufbereitschaft und Behändigkeit, die Ecuadorianer mit südamerikanischer Technik und Begeisterung, die kirchlichen Mitarbeiter mit Spielintelligenz und dem nötigen Gottvertrauen und die Alten Herren aus Oberndorf mit einer guten Taktik und all ihrer Routine - sie haben schließlich den Sieg errungen.

Aber gewonnen haben alle Beteiligten bei diesem Turnier, das betonte Rosmarie Heimann, Vizepräsidentin des DJK-Diözesanverbands München und Freising, bei der Siegerehrung. "Am meisten aber hat unser Projekt, die Erdbebenhilfe Ecuador, gewonnen", betonte Sebastian Bugl, Leiter der Abteilung Weltkirche in der Erzdiözese. Er erläuterte kurz die aktuelle Situation in Ecuador nach dem verheerenden Erdbeben am 16. April dieses Jahres. Viele Familien hausen nach wie vor in Notunterkünften und sind in Sorge wegen etwaiger Nachbeben. Die oft unklaren Besitzverhältnisse verhindern einen Wiederaufbau und die medizinische Versorgung und auch die Schulsituation sind immer noch sehr problematisch.

Gelder der Aktion Adveniat konnten schon weiter gegeben werden, aber die Pfarrgemeinden und Ordensgemeinschaften warten dringend auf weitere finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau.

Abschließend bedankte Bugl sich beim DJK-Diözesanverband und gratulierte dem ausrichtenden DJK-Sportverein Oberndorf für die gelungene Veranstaltung: "Hier durften wir Engagement und Zusammenhalt und eine nahezu weltumspannende Vielfalt von Eritrea bis Ecuador erleben".

Hier nochmals das Spendenkonto:
Empfänger:  Bischöfliche Aktion Adveniat e.V.
Bank: Bank im Bistum Essen e.G.
IBAN: DE03 3606 0295 0000 0173 45
BIC: GENODED1BBE
Verwendungszweck: Erdbebenhilfe Ecuador-München, Elisabeth Mustermann, Hauptstr.1, 12345 Musterstadt

Auch über einen vierten Platz kann man sich freuen
Der Mannschaftskapitän aus Ecuador bei der Siegerehrung

"Wir schaffen das!"

Die DJK Sportjugend des Landesverbandes Bayern traf sich vom 23. bis 24.09.2016 zu ihrem jährlichen Landesjugendtag auf dem Domberg in Freising.

Die knapp 30 Delegierten aus den sieben bayerischen Diözesanverbänden diskutierten die Belange der sportlichen Jugendarbeit des christlich werteorientierten Sportverbandes DJK, der das menschliche Miteinander beim Sport in den Vordergrund stellt. Dabei werden ca. 90.000 Kinder und Jugendliche in den DJK-Sportvereinen in Bayern vertreten.

Ein Schwerpunkt auf dem Landesjugendtag war das Thema "Interkulturelle Zusammenarbeit im Sport". Auch der Referent Fritz Schweibold von der Deutschen Sportjugend brachte den Delegierten nochmals in anschaulicher Weise die integrative Arbeit von Sportvereinen nahe.
Aus diesem Grund sieht sich die DJK Sportjugend des Landesverbandes Bayern zu folgender Stellungnahme veranlasst:

"Wir schaffen das!" Die DJK Sportjugend engagiert sich seit langem im Bereich der Inklusion, Integration und Flüchtlingsarbeit. Dabei kommt es zu einem lebendigen Miteinander unterschiedlichster Nationalitäten und der Überzeugung, dass wir das nicht nur schaffen, sondern bereits viel geschafft haben. Wir wenden uns gegen populistische und reißerische Stammtischparolen. Diese spiegeln in keiner Weise die Realität in den DJK-Sportvereinen wider. Zahlreiche gelungene Integrationsprojekte sind das beste Beispiel gegen solche Aussagen. Vielmehr wollen wir an dieser Stelle allen in diesem Bereich ehrenamtlich Engagierten für ihren Einsatz herzlich Danke sagen und sie in ihrem Wirken bestärken.

An Josefi auf den Heiligen Berg

Am Samstag, 19. März machten sich wieder viele Sportlerinnen und Sportler der DJK- Diözesanverbände Augsburg und München und Freising, sowie des Arbeitskreises Kirche und Sport und des bayrischen Landesverbandes - unter ihnen auch der neue Präsident Edmund Mauser und der BLSV-Kreisvorsitzende Walter Moser - auf zur DJK-Sportlerwallfahrt nach Andechs.

Unter bewährter Leitung von PR Helmut Betz, Uli Krauß, dem bayerischen Sportpfarrer Msgr. Martin Cambensy und den geistlichen DJK-Beiräten Pfr. Hubert Ratzinger und Msgr. Pfr. i.R. Erich Schmucker führte der Weg in drei Stationen mit Liedern, Gebeten und guten Impulsen hinauf zum Hl. Berg.

"Ephata - öffne dich!", diese Worte Jesu an einen Taubstummen zog sich als roter Faden durch den Vormittag: Wie offen sind wir - für das Geschenk des Lebens, für Menschen in Not, für andere Meinungen, für die Herausforderungen des Lebens? Machen wir unseren Mund auf, wenn es nötig ist? Wir leben in einer spannenden Zeit, was unsere Gesellschaft und Europa betrifft. Gerade uns Menschen im Sport kommt hier eine Schlüsselrolle zu, begegnen wir einander und Fremden doch unverkrampft und spielerisch - gerade im Zusammenspiel mit einer christlich-offenen Haltung. Jesus nimmt den Taubstummen beiseite, weg von der schreienden Menge, schafft Raum, um den Blick auf das Wesentliche richten zu können, auf das Verbindende und Versöhnende, auf gegenseitige Achtung und Anerkennung.
 
Sich aufzumachen und als von Gott bejahte Menschen zu leben wurde auch in besonderer Weise beim Gottesdienst durch die geschichtlich anschauliche "Josefs-Predigt" von Msgr. Martin Cambensy und durch das Statement des Sportlers Haşim Çelik spürbar.

Haşim Çelik

Der Paralympics-WM-Teilnehmer in Taekwondo, Mitglied der türkischen Nationalmannschaft und politisch engagierte Muslim zeigte in sehr "sympathischer Aufgeregtheit" - sichtlich bewegt von der Ehre in einem christlichen Gotteshaus sprechen zu dürfen - seinen sportlichen Werdegang auf. "Das gemeinschaftliche Miteinander und mein Glaube an ein höheres Wesen, an Gott, hat mich als Sportler mit Handicap oft weiter nach vorne gebracht"; denn wie heißt es so schön: "der Glaube kann Berge versetzen".

Die musikalische Gestaltung übernahm wieder die Gruppe Regenbogen, die das Gedenken an ihren kürzlich verstorbenen Bassisten Dr. Wolfgang Siebles mit in die Feier einbrachte.
Ein besonderer Dank und Anerkennung ging an Msgr. Pfarrer Erich Schmucker, der seit 20 Jahren die Samstagswanderungen für die DJK-Haidhausen / DJK-DV München und Freising vorbereitet und durchführt. Auch im Anschluss an diese Sportlerwallfahrt machten sich einige mit ihm auf den Weg bei frühlingshaftem Wetter von Starnberg entlang der Würm nach Gauting zu wandern.

Für das gemeinsame Mittagessen war am Josefitag im Bräustüberl kein Platz zu finden, weshalb der Florianstadl für uns reserviert war, wo ebenfalls für das leibliche Wohl gesorgt wurde und der "Geist der Wallfahrt" in guten Gesprächen und freudigen Begegnungen spürbar war.


Uli Krauß, DV Augsburg
Maria Winkler, DV München und Freising


DJK SV Edling erhält Ehrung für ausgezeichnete Jugendarbeit

Der Bundesjugendtag des DJK Verbandes vom 15.-17.01.2016 in Hamburg mit über 100 Teilnehmern aus ganz Deutschland wurde zum Anlass genommen dem DJK-SV Edling eine Ehrung und einen Preis für ausgezeichnete Jugendarbeit zukommen zu lassen.

Diese Preisverleihung fand im Hamburger Hafen auf dem Feuerschiff statt, welches extra für diesen Abend vom DJK-Verband angemietet worden war. Unter allen Teilnehmern des diesjährigen Wettbewerbs DJK for YOUth ging der DJK-SV Edling als Gewinner hervor. Die Laudatio zur Preisverleihung wurde von Herrn Dirk Sandkühler von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gehalten. Herr Sandkühler ging dabei nochmals auf die einzelnen Erfolge hinsichtlich der guten Jugendarbeit in Edling ein. Bei ca. 4500 Einwohnern, hat der DJK-SV Edling mit knapp 1500 Mitgliedern, darunter ca. 750 Jugendliche im Alter zwischen 5 bis 26 Jahre, ca. ein Drittel der Einwohnerzahl in seinen Reihen. Durch ausgeklügelte Konzepte kann hier eine gute Jugendarbeit vorgewiesen werden. Die Anzahl der ausgebildeten Übungsleiter ist mit 85 über die Maßen hoch. Ein Gesundheitsstandort des DSV und eine DSV Skischule stehen hier im Edlinger Verein ebenfalls zur Verfügung. Auch mit den "Kinder stark machen" Aktionen der BzgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), leistet der Verein einen großen Anteil um den Kindern vor Ort einen Weg ohne Sucht und Drogen aufzuzeigen, sowie gefestigt in die Gesellschaft entlassen zu werden. Inklusion und Flüchtlingshilfe stehen ebenfalls auf der Agenda des Vereins. Hier werden insbesondere neu angekommene Flüchtlinge zum Sport und damit zur Integration in der Gemeinde veranlasst. Auch Behinderte werden hier integriert und sind ein Teil der DJK-Gemeinschaft. Bei vielen Zeltlagern wird die Verbindung zur Kirche, durch Zeltlagerandachten vertieft und gelebt.

In Anwesenheit von Erzbischof Stefan Heße (Erzdiözese Hamburg) und Weihbischof Peters aus Trier, sowie Johannes Steiniger, Mitglied im Sportausschuss des Deutschen Bundestages wurde dem DJK-SV Edling von Philipp Muchalla, Michael Leyendecker und  Kathrin Bernd (Jugendleitung des DJK-Bundesverbandes), sowie der Präsidentin des DJK-Verbands Elsbeth Beha, die Urkunde für ausgezeichnete Jugendarbeit verliehen. Im Anschluss erhielten Jugendwart Horst Wagner, stell. Jugendwart Christian Hams und die Leiterin der Kinderturnabteilung Bernadette Baumann das Siegel DJK for YOUth, sowie einen Check im Werte von 500,- Euro für den Sieger des Wettbewerbs. Bei seiner Dankesrede ging Jugendwart Wagner nochmals auf das Engagement der vielen Helfer und Betreuer im Verein und auch im allgemeinen ein, welche für ihren Arbeitseinsatz nicht hoch genug gelobt werden müssen, da dies mit viel Aufwand und ohne jegliche Zuwendung geschieht. Er bedankte sich noch bei der Bundesjugendleitung und den Vertretern der BzgA für die erhaltene Ehrung und den Preis. Jugendwart Wagner versprach mit dem DJK-SV Edling auch weiterhin an den Aktivitäten  des DJK-Verbandes und der BzgA teilzunehmen um die Jugendlichen im Verein auch in Zukunft in guten Händen zu wissen.

DJK Landesverbandstag wählt neues Präsidium

Das Präsidium des DJK Landesverbandes, v.li. Landesjugendleiterin Rebecca Mitlmeier, Vizepräsident Rainer Werner, Schatzmeisterin Claudia Skatulla, Präsident Edmund Mauser, Landesseniorenwart Andreas Reindl, Vizepräsidentin Gabi Nafz, Geistlichere Landesbeirat Monsignore Martin Cambensy und der neue Ehrenpräsident Klaus Moosbauer.

DJK zeitgemäßer denn je - Edmund Mauser, Bamberg, Präsident - Klaus Moosbauer aus Büchlberg jetzt Ehrenpräsident

Von Josef Heisl

Passau  Der DJK Landesverband hat sich in Passau eine neue Führung gewählt. Neuer Präsident ist Edmund Mauser (63) aus dem Bistum Bamberg, sein Vorgänger Klaus Moosbauer aus dem Bistum Passau, der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, wurde mit einstimmigem Votum zum Ehrenpräsidenten ernannt. Dem DJK Diözesanverband Passau bleibt er aber als Vorsitzender weiterhin erhalten.

Zwei Tage hatten sich die Delegierten aus den sieben bayerischen Diözesen mit der Zukunft des DJK Landesverbandes befasst. Sie vertreten dabei immerhin über 400 Sportvereine, in denen mehr als 200 000 Mitglieder, darunter 90 000 Kinder und Jugendliche organisiert sind. Moosbauer, der 12 Jahre den Landesverband geführt hatte, verwies in seiner Schlussbilanz auf die drei Säulen, auf die es der DJK (Deutsche Jugendkraft) ankomme. Es gelte Sport, christlichen Glauben und Gemeinschaft zu vereinen. Darin müssten die Vereine vom Landesverband und den Diözesen noch mehr unterstützt werden, auch im finanziellen Bereich. Als Erfolg seiner Amtszeit konnte Moosbauer verbuchen, dass die DJK bei den Bischöfen des Landes den ihr zustehenden Stellenwert habe.  Immerhin sei der Sportverband die größte kirchliche Vereinigung in Bayern, noch vor dem katholischen Frauenbund.

Auf Augenhöhe stehe man ständig im Dialog mit dem Bayerischen Landessportverband (BLSV) und dem Bayerischen Fußballverband (BFV). Bildungs- und Ausbildungsarbeit, sportliche Leistungen und die Vermittlung christlicher Werte seien Aushängeschilder der DJK. In letzter Zeit habe man die Ausbildung der Jugendleiter forciert und mit einem neuen Konzept versehen. Wichtig sei die Kontaktpflege mit den Bischöfen, den kirchlichen Organisationen und den weiteren Sportverbänden, das sehe er als  noch ausbaufähig. Damit sich die DJK positiv weitere entwickle, sei es notwendig, dass alle an einem Strang ziehen. Er habe gerne an der Spitze gearbeitet und habe die Entscheidung nie bereut, schloss Moosbauer und rief den Delegierten zu, ?die DJK ist zeitgemäßer denn je?. Geordnete Finanzen legte dann Schatzmeisterin Claudia Skatulla vor, der eine saubere und korrekte Buchführung von Kassenprüfer Werner Berger attestiert wurde.

Für den DJK Bundesverband lobte das Präsidiumsmitglied Siegmund Balk die Bayern. Was man hier anpacke, habe Hand und Fuß, von Bayern aus seien auch wichtige Anregungen in die Zentrale nach Düsseldorf gekommen. Der gute Zugang zu den Bischöfen sei Klaus Moosbauer zu verdanken. Die DJK müsse Sauerteig in der Sportwelt und der Gesellschaft sein. Fairer Wettkampfsport, Antidopingkampf, Inklusion und Integration seien Bereiche, in denen es gelte, Zeichen zu setzen. Die DJK sei dazu auf einem guten Weg.

Seine Wertschätzung für die Arbeit der DJK in den über 40 Vereinen im Landkreis drückte Vizelandrat Klaus Jeggle aus. Die Verbindung von Sport und Kirche habe einen tieferen Sinn, beides sei eine Art Lebenshilfe, was besonders für die Jugendarbeit gelte. Die jungen Leute lernen in den DJK Vereinen Sozialkompetenz auf der Basis christlicher Werte. Nicht die Heranbildung sportlicher Eliten sei das oberste Ziel, sondern den Sport als Form der Freizeitbeschäftigung zu verankern. Die Struktur in der Landesjugendleitung, stellte deren Leiterin Rebecca Mitlmeier vor. Man habe die Arbeit auf vier Personen an der Spitze verteilt, berichtete  sie.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurden alle Positionen einstimmig vergeben. Der neu gewählte Präsident Edmund Mauser versprach in seiner Antrittsrede, sich mit voller Kraft für die DJK einzusetzen. Er bat dabei um Unterstützung weil der Landesverband vom persönlichen Einsatz aller, auch derer in den Diözesanverbänden lebe. Gerade letztere wolle er noch mehr einbinden. Sein Interesse sei auch, weiterhin auf Augenhöhe mit den anderen Sportverbänden und den Bischöfen zu kommunizieren. ?Nur gemeinsam sind wir stark?, appellierte er an die Anwesenden Delegierten. Mit einem Gottesdienst klang der Große Landesverbandstag der DJK im Spektrum Kirche aus.

Ergebnis Neuwahlen:
Präsident Edmund Mauser, Bamberg, Vizepräsidenten Gabi Nafz, Regensburg  und Rainer Werner, Würzburg, Geistlicher Beirat Monsignore Martin Cambensy, München, Landesschatzmeisterin Claudia Skatulla, Passau, Landesjugendleiterin Rebecca Mitlmeier, Würzburg, Landesseniorenwart Andreas Reindl, Bamberg, Kassenprüfer Werner Berger und Egon Wagner.

Ehrung Klaus Moosbauer:
Auf einstimmigen Beschluss des Landespräsidiums, der von den Delegierten mit Standing Ovations bestätigt wurde, bekam der Passauer Diözesanvorsitzende und bisherige Landesverbandspräsident Klaus Moosbauer die Würde eines Ehrenpräsidenten verliehen. Damit werde die jahrelange Arbeit in der DJK gewürdigt. Seine Zuverlässigkeit und sein Fleiß hätten den Landesverband geprägt, betonte Edmund Mauser in seiner Laudatio. Er habe den intensiven Meinungsaustausch mit den Bischöfen und den Spitzen der anderen Sportverbände gepflegt und intensiviert sowie Bildung und Ausbildung der Führungskräfte vorangetrieben. Moosbauer sei auch sehr oft vor Ort gewesen. Sein Einsatz sei auch beim Bundesverband geschätzt gewesen. Dafür erhalte er Urkunde und Ehrenbrief der DJK. Moosbauer versprach am Ende, der DJK weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen.

Eben als Präsident gewählt übergab Edmund Mauser an Klaus Moosbauer die Insignien für die Würde eines Ehrenpräsidenten.
Über 40 Delegierte aus ganz Bayern freuten sich über die wunderschöne Stadtansicht vom Maria Hilf Berg aus. (Fotos Heisl)

DJK-Ethikpreis des Sports 2015

Schirmherrin Bürgermeisterin Christine Strobl, Moderator Robert Freis, Laudator Pfr. Paul Jacobi, Thomas Hitzlsperger und DJK-Präsident Volker Monnerjahn
Hitzlsperger und Monnerjahn bei der Übergabe des Preises
Jacobi, Hitzlsperger, Monnerjahn
Präsident Martin Götz gratuliert dem Preisträger

Thomas Hitzlsperger: "Im Anschluss an den von mir bewusst gewählten Schritt, zu mir zu stehen und mich damit auch für mehr Toleranz und Gleichberechtigung einzusetzen, habe ich viel Dankbarkeit und Zustimmung erhalten. Das ist ein großes Geschenk."

Langenfeld (03.05.2015). In einem bewegenden Festakt ist am 02. Mai 2015 in München der DJK-Ethik-Preis des Sports an den ehemaligen deutschen Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger verliehen worden. DJK-Präsident Volker Monnerjahn wies auf die Bedeutung der Ehrung des bisher jüngsten DJK-Ethik-Preisträgers hin: "Auch mit der diesjährigen Verleihung möchten das Kuratorium und der DJK-Sportverband eine Botschaft in den deutschen Sport, die Gesellschaft und auch in die Kirche hineintragen, die nicht nur Impuls sein soll, sondern nachhaltige Veränderungen herbeiführen will."

Der diesjährige Preisträger Thomas Hitzlsperger wurde ausgezeichnet für sein Engagement im Kampf gegen Homophobie im Fußball, für sein soziales Engagement für verschiedene soziale Projekte mit antirassistischem Schwerpunkt sowie für die Unterstützung des Projekts UBUNTU Africa, das sich um HIV-positive Kinder in Südafrika kümmert. "Der Umstand, dass mich die Jury des DJK dieses Jahr mit dem Ethik-Preis des Sports bedacht hat, zeigt, wie dialogbereit die katholische Kirche geworden ist und erfüllt mich zudem mit Stolz und stellt eine Herausforderung und eine Verpflichtung dar, der ich bereit bin mich zu stellen", sagte Thomas Hitzlsperger bei der Preisverleihung in der Ratstrinkstube, einem Festsaal im Neuen Rathaus von München.

Die Bürgermeisterin und Schirmherrin der Veranstaltung Christine Strobl lobte den Preisträger als eine "herausragende Persönlichkeit, die heute ausgezeichnet wird". Strobl weiter: "Ich bin der Meinung wir brauchen mehr echte Kerle wie Thomas Hitzlsperger, der sich ja nicht nur geoutet hat", sondern der sich in vielfältiger Weise in der Gesellschaft engagiere. Gäbe es mehr solcher echten Kerle wie Thomas Hitzlsperger, würde sich auch die Gesellschaft verändern, "nämlich noch toleranter, solidarischer und gerechter" sein.

Unter den 86 geladenen Gästen waren Domkapitular Monsignore Thomas Schlichting in Vertretung von Erzbischof der Erzdiözese München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, Weihbischof Jörg Michael Peters, Mitglied der Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und Weihbischof von Trier, die Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes, Professor Dr. Gudrun Doll-Tepper und der Leiter des Fachbereichs Tourismus und Sport des Erzbistums München und Freising, Robert Hintereder.

Paul Jakobi, Domprobst im Ruhestand und Laudator des Ethik-Preis-Preisträgers würdigte in seiner Laudatio Thomas Hitzlspergers Bescheidenheit im Umgang mit der Öffentlichkeit zum Zeitpunkt seines Outings. "Ein Volk braucht Menschen, die bereit und in der Lage sind, nicht einfach der allgemeinen Meinung nachzulaufen, sondern ihr eigenes Ich zu leben und ihrem Gewissen zu folgen, um lebensfähig zu bleiben", sagte Paul Jakobi. Er rief dazu auf, dass Kirche und Gesellschaft dazu beitragen müssen, "ein Klima zu bilden, in dem auch naturgegebenes Anderssein Annahme und Anerkennung findet." Thomas Hitzlsperger habe einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, jedem Menschen mit Respekt und Erfurcht zu begegnen.

Der katholische DJK-Sportverband verleiht den DJK-Ethik-Preis des Sports seit 1992 an Personen, die sich durch besonderes Vorbild, durch besondere Förderung sportlich fairen Verhaltens oder durch Aussagen und Arbeiten in der christlich orientierten Sportethik auszeichnen.

DJK-Sportverband im Himmel


Stefan Gorol im Gespräch mit Pfarrer Hubert Ratzinger, Geistlicher Beirat DV Augsburg.

Bei schönstem Frühlingswetter und unter blauem Himmel trafen sich am Samstag, 28. März gut 200 Sportlerinnen und Sportler der Diözesanverbände Augsburg und München und Freising und des BLSV, darunter auch Gäste aus Bamberg und Regensburg und neu gewählte und (Ehren-)Präsidenten zur diesjährigen Sportlerwallfahrt.

Meditationen, Texte und Lieder zum Thema ?Unsere Heimat ist im Himmel? begleiteten die sportlichen Wallfahrer auf dem Weg nach Andechs. Oben angekommen wurden alle Wallfahrer mit einem reichlichen und herzlichen Weihwasser-Segen empfangen. "Wir haben einen echten Sportler unter uns", so begrüßte der bayerische Sportpfarrer, Msgr. Martin Cambensy, zu Beginn des Gottesdienstes den jungen Leichtathleten Stefan Gorol von DJK Friedberg. Vertrauen zu sich selbst und Vertrauen zu Gott benennt der Hochzoller Physikstudent (Deutscher Meister U23 über 400m, Deutscher Juniorenmeister) als Eckpfeiler für seine sportlichen Erfolge.Aber auch für seine persönliche Entwicklung, für sein Erwachsenwerden ist und war für ihn der Sport (und seine Förderer) auch als Heimat erlebbar. "Auf dem Sportplatz werden die christlichen Werte der Fairness, Rücksichtnahme und des friedlichen Miteinanders gepflegt, und das Schöne ist, dass das überall auf der Welt so ist".

Der feierliche Gottesdienst wurde von den rhythmischen Gesängen der Gruppe Regenbogen begleitet. Nach der geistigen Stärkung kam das leibliche Wohl und die freudigen Begegnungen und Gespräche nicht zu kurz - und so fanden viele Platz unter freiem blauen Himmel.

Maria Winkler, DV-Medienreferentin

52. Diözesantag in Griesstätt

Der 52. Diözesanverbandstag des DJK-Sportverbands München und Freising am 7. März bei DJK SV Griesstätt war mit Satzungsänderungen und Neuwahlen und damit einem großen personellen Umbruch in der Vorstandschaft verbunden: Sechs Vorstandsmitglieder kamen neu hinzu und mit Frauenvertreterin Renate Kamm, Vizepräsident Harri Strobel, Geistlichem Beirat Erich Schmucker und Präsident Werner Berger beendeten vier langjährig tätige Präsidiumsmitglieder ihre verdienstvolle Tätigkeit. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Vereinspräsentationen zur Inklusion und der Verabschiedung.

Nach der Begrüßung durch Präsident Werner Berger und den Willkommensgrüßen vom Vereinsvorsitzenden Jürgen Gartner, Geistlichen Beirat Diakon Simon Frank und Bürgermeister Stefan Pauker überreichte die Vorstandschaft an Pfarrer Erich Schmucker anlässlich seines 76. Geburtstags eine Geburtstagstorte und die knapp 100 Delegierten stimmten ein Ständchen an.

Alle Berichte über das letzte Jahr lagen gebunden und druckfrisch in den Jahrbüchern vor. Präsident Werner Berger und Schatzmeister Gerhard Krippner erstatteten zusätzlich mündlich ausführlich Bericht, ebenso die Kassenprüfer, so dass die Entlastung der Vorstandschaft nur eine Formsache war.

Daraufhin sprach der Vorstandssprecher von SV-DJK Kolbermoor, Gerhard Duschl, stellvertretend für alle Vereine einen ausdrücklichen Dank an die ausscheidenden Vorstände und auch an die Geschäftsstelle für die hilfreichen Anregungen und wertvollen Hilfen aus.

Geschäftsführer Johann Grundner moderierte die Anträge zu den Satzungsänderungen und dank der ausführlichen Vorbesprechung beim Führungskräftetreffen Ende 2014 erfolgte die Zustimmung zu den vorgeschlagenen Änderung so gut wie einstimmig: u.a. werden künftig die Stellvertreter als Vizepräsident/in bezeichnet, die kirchliche Grundordnung wird in der Satzung verankert, ebenso eine Option für die Ehrenamtspauschale und die Anzahl der Grunddelegierten je Verein wird auf zwei festgelegt.

Der Geschäftsführer leitete anschließend auch gleich die Wahlen. Kurzportraits aller Kandidaten lagen in den Delegiertenmappen vor, so dass sich jeder ein Bild machen konnte, und die Kandidaten stellen sich kurz vor. Alle Kandidaten/innen wurden mit überwältigender Mehrheit oder einstimmig gewählt, nämlich:

Präsident: Martin Götz, DJK Würmtal
Vizepräsidentin: Ulrike Hahn, DJK SB München-Ost
Vizepräsidentin: Rosmarie Heimann, DJK-SV Oberndorf
Vizepräsident: Konrad Mack, SV DJK Götting
Vizepräsident Finanzen: Gerhard Krippner, DJK-SV Oberndorf
Sportwartin: Stefanie Lenk, DJK Traunstein
Sportwart: Tom Eglseder, DJK-SG Ramsau
Medienreferentin: Maria Winkler, DJK München-Haidhausen

Leider hat sich für den scheidenden Geistlichen Beirat Erich Schmucker noch kein Nachfolger gefunden.

Die neue Führungsmannschaft: Präsident Götz mit seinen Vizepräsidenten/innen Ulrike Hahn, Rosmarie Heimann, Gerhard Krippner und Konrad Mack.

Auch bei der Wahl der Delegationen zu den Gremien Vermittlungsausschuss, Bundes- und Landesverbandstag, Diözesanrat der Katholiken und Arbeitsgemeinschaft der katholischen Verbände in der Region München (ARGE) folgten die Stimmberechtigten den Wahlvorschlägen.

Ebenso reibungslos erfolgten die Bestätigungen der Jugendleiterin Kathrin Fichtl, DJK SV Edling, und des Jugendleiters Korbinian Klein, DJK-SG Ramsau. Auch alle von den Fachschaften gewählten Fachwarte/innen wurden bestätigt.

Noch vor dem Mittagessen nahm Vizepräsidentin Ulrike Hahn Ehrungen für verdiente Mitglieder des ausrichtenden Vereins DJK SV Griesstätt vor: Irene Lindner und Karl Beinrucker wurden für ihre langjährigen Verdienste mit dem Ludwig Wolker-Relief ausgezeichnet.

Für den Nachmittag konnte der ehemalige Präsident Berger eine ganz Reihe der noch von ihm eingeladenen Ehrengäste begrüßen: u.a. Ehrenpräsident Toni Linsmeier, den "bayerischer Sportpfarrer" Msgr. Martin Cambensy, Klaus Moosbauer, Präsident DJK-Landesverband Bayern, Prälat Josef Obermaier, MdL Klaus Stöttner, Michael Leyendecker und Rebecca Mitlmeier von der DJK-Bundes- und Landesjugendleitung.

Landrat Wolfgang Berthaler erläuterte in Erweiterung des Themas Inklusion vor allem die enorme Belastung des Landkreises, der Kommunen und auch der Sportvereine durch die aktuelle Flüchtlingsproblematik. BLSV-Bezirksvorsitzender Otto Marchner betonte die Wichtigkeit der DJK als Verband mit besonderer Aufgabenstellung. ?Die DJK hat Themen wir Sport pro Asyl und Homophobie im Fußball angefasst, daran können wir uns orientieren?, hob er hervor.

Volker Monnerjahn, Präsident des DJK-Bundesverbands, ließ durchaus auch ernste und kritische Töne anklingen: Die Vergabepraxis von Großveranstaltungen, die Kommerzialisierung, die ausschließliche Leistungsorientierung. "Da macht die DJK nicht mit, da beziehen wir Position, Sport um der Menschen willen, das ist das Motto der DJK", betonte er abschließend. Der Diözesanverband München und Freising erntete deutliches Lob für Initiativen wie Inklusion, Sport pro Asyl und Homophobie im Fußball. Als ganz aktuelle Information brachte Monnerjahn die Bekanntgabe des DJK-Ethikpreisträgers mit: Thomas Hitzlsperger. Der ehemalige Profifußballer hatte sich anfangs 2014 als homosexuell geoutet und war in der Fußballversammlung letzten Oktober zu Gast. "Das ist ein Signal mit Ausstrahlung in den Sport und in die Kirche", schloss Monnerjahn sein Grußwort.

Reinhard Kardinal Marx schließlich zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der vorgestellten Aktionen und Angebote zu Inklusion und Integration und versicherte, er wisse um den wertvollen Beitrag der DJK als größter katholischer Verband im Erzbistum.Großes Interesse zeigten die Ehrengäste und die Delegierten für die Vereinspräsentationen, die während der Kaffeepause auf Infoständen geboten wurden. Uwe Ritschel informierte über "Sport pro Asyl"; diese Aktion fand so guten Anklang, dass sie auch beim kommenden DJK-Bundesverbandstag vorgestellt wird.

Präsident Martin Götz, BLSV-Bezirksvorsitzender Otto Marchner, Reinhard Kardinal Marx, Uwe Ritschel, Ehrenpräsident Werner Berger, DJK-Bundespräsident Volker Monnerjahn

DJK München-Haidhausen zeigt die verschiedenen inklusiven Angebote der Abteilung EMOKI (Emotion, Motivation, Bewegung) auf.

Günther Ziegler, der Vereinsvorsitzende von DJK Bavaria Rosenheim, informierte über die Angebote seines Vereins zur Integration von ausländischen Jugendlichen und über die Kooperation mit der Suchtklinik Bad Aibling.

Der Inklusionsbeauftragte Herbert Grillenbeck zeigt die bisherigen Aktivitäten und Treffen in Sachen Behindertensport auf.

Die Handicapabteilung von SB DJK Rosenheim präsentierte inklusive Sportarten wie Floorball, Unified-Basketball und Bowling.

Doris Hirmer und Tom Eglseder von DJK-SG Ramsau hatten viele Fotos mitgebracht, auf denen die Integration und Inklusion, das selbstverständliche Miteinbeziehen und Mitmachen der Bewohner einer Behinderteneinrichtung am Ort in das Dorf- vor allem aber auch in der Vereinsleben anschaulich dargestellt wurde.

Die Reihe der Verabschiedungen leitete Pfarrer Erich Schmucker als Laudator für die scheidende Frauenvertreterin Renate Kamm ein. Er schilderte die vielen Stationen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, wie Gymnastikfachwartin, Übungsleiterin, Sportwartin, Lehrteammitglied und Frauenvertretung, und stellte dabei ihr persönliches Engagement und die erfrischende Wirkung heraus. Renate Kamm wurde mit dem Ludwig Wolker-Relief ausgezeichnet.

Der ehemalige Präsident Berger ließ sich die Laudatio für seinen ehemaligen Stellvertreter Harri Strobel nicht nehmen. Recht anschaulich und unterhaltsam schilderte er das Wirken und die persönlichen Eigenarten des Geehrten, würdigte dabei aber besonders dessen wertvollen und konstruktiven, wenn manchmal auch kritischen Beiträge. "In Sachen Etikette und Zeremonien bei allen kirchlichen Anlässen, da macht dem Harri niemand etwas vor", schloss er seine Ausführungen. Strobel wurde ebenfalls mit dem Ludwig Wolker-Relief ausgezeichnet, das er sichtlich gerührt entgegen nahm.

Der Leiter des Referats Seelsorge und kirchliches Leben im Erzbischöflichen Ordinariat, Msgr. Thomas Schlichting, eröffnete seine Laudatio mit einer Klarinette. Der Ton oder der Tonus spiele beim Geehrten immer eine besondere Rolle, sei es der Muskeltonus oder der musikalische Ton. "Sein ganz besonderer Ton in persönlichen Umgang und im direkten Gespräch, in Sitzungen und Gremien, das zeichnet den Erich aus", betonte Schlichting. Nach den langen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit und Wanderschaft wünschte er ihm die entsprechende Gesundheit, damit er noch lange seine geliebten Wanderungen unternehmen kann.

Erich Schmucker wurde mit dem Carl Mosterts-Relief ausgezeichnet und zum DJK-Ehrenbeirat ernannt.

Diese Gelegenheit nutzte auch der Kardinal, um ihm zum Geburtstag zu gratulieren.

Dem ranghöchste DJK-ler schließlich, Präsident Volker Monnerjahn, war die Ehrung und Verabschiedung von Werner Berger vorbehalten. Monnerjahn schilderte anschaulich das ganz persönliche Engagement anhand von sieben herausragenden Eigenschaften; dazu gehören auch die oft akribischen und kritischen Stellungnahmen und Anmerkungen, aus denen aber immer wertvolle Anregungen erwachsen sind. "Werner Berger hat der DJK ein Gesicht gegeben, er personifizierte für uns immer den Diözesanverband München und Freising; auch wenn er jetzt aufhört, wird das unsere persönliche Freundschaft nicht schmälern", rief er dem Geehrten zu.

Berger wurde ebenfalls mit dem Carl Mosterts-Relief ausgezeichnet und mit standing ovations zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Nochmal alle Verabschiedeten auf einen Blick: Vizepräsidentin Ulrike Hahn, Präsident Volker Monnerjahn, Ehrenpräsident Werner Berger, Ehrenbeirat Erich Schmucker, Renate Kamm, Reinhard Kardinal Marx, Harri Strobel, Präsident Martin Götz.

 

Anschließend zogen alle Delegierten mit den Fahnen zur Griesstätter Pfarrkirche. Der Altarraum konnte die Menge der Konzelebranten kaum fassen, Fahnenträger, Chor und Bläser umrahmten die Eucharistiefeier. Beim abschließenden Dank an alle Mitwirkenden überreichte Präsident Götz dem Kardinal einen DJK-Brieföffner "damit Sie unseren Zuschussantrag auch öffnen können", wie er mit einem Augenzwinkern bemerkte.

Johann Grundner

Gerhard Jäger ist von uns gegangen

Gerhard Jäger (+)

Mit Gerhard Jäger, der am 15. November 2014 verstorben ist, verliert der DJK-Sportverband eines seiner ältesten und sicher auch eines seiner verdientesten Mitglieder.

Ein kurzer Blick auf seinen Werdegang:

Jahrgang 1935, hat er als Kind als Folge des II. Weltkrieges in München notvolle Zeiten durchgemacht: Die Angst bei den Bombardierungen der Stadt, die Evakuierung aufs Land, sein Vater im Krieg geblieben, vermisst, die Rückkehr in die Stadt in Trümmern, als 10-jähriger die Vaterrolle für seine jüngeren Geschwister. Beruflich war er lange auf der Suche und hat dann mit 35 Jahren seine Bestimmung gefunden: Bibliothekar.

Eigene Erfahrung machte ihn offen für die Not anderer und ließen ihn anpacken, wo man ihn brauchte. Kirchliche Gläubigkeit von seinen Eltern her und die eigene Familie gaben ihm Rückhalt. So hat er sich in der Zeit des Aufbaus nach dem Krieg in Kirche und Gesellschaft vielfältig engagiert. Er war im ersten Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Josef, München-Schwabing, engagierte sich im Elternbeirat und bei Kolping und vor allem in der DJK.

Aus den ersten Kontakten mit der DJK anlässlich des DJK-Landessportfests im Jahr 1962 ist eine jahrzehntelange und bis zu seinem Ableben treue Mitarbeit in der DJK entstanden.

Die Liste seiner ehrenamtlichen Funktionen und Verdienste ist lang:

Seit 1967 war Gerhard Jäger Mitglied bei DJK München-Nord und bis zuletzt auch bei DJK Fasangarten.

Von 1966 bis 1985 Geschäftsführer im DJK-Diözesanverband München und Freising

Von 1966 bis 1993 Kassenwart im DJK-Diözesanverband München und Freising

Von 1970 bis 1992 Geschäftsführer für den DJK-Landesverband Bayern

Von 1970 bis 2012 Kassenwart für den DJK-Landesverband Bayern

Gerhard Jäger hat bis zuletzt als Geschichtsbeauftragter im DJK-Diözesanverband München und Freising fungiert und hat die wesentlichen Grundlagen für die Chronik des Diözesanverbands gelegt.

Darüber hinaus war er ein zuverlässiger Delegierter in vielen kirchlichen Gremien, wie Diözesanrat, Katholikenrat der Region München und Arbeitsgemeinschaft der katholischen Verbände, und er war auch in seiner Pfarrgemeinde aktiv.

Die erhaltenen Ehrungen spiegeln seine vielfältigen Verdienste wider:

1974: DJK-Ehrenzeichen in Silber, 1984: DJK-Ehrenzeichen in Gold, 1993: Carl Mosterts-Relief, 2003: Ludwig-Wolker-Relief, 2009: DJK-Ehrenbrief des DJK-Bundesverbands

2002 hat der Bundespräsident die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Gerhard Jäger verliehen.

In seiner bescheidenen und zurückhaltenden Art ist uns Gerhard Jäger ein wertvoller Mitarbeiter und ein guter Freund geworden, der seine reiche Erfahrung einbrachte, seine Meinung aber immer nur als eine von vielen betrachtete und sich nie in den Vordergrund drängte.

Gerhard Jäger wurde am Donnerstag, 20. November nach einem Requiem in seiner Heimatpfarrei St. Josef auf dem Ostfriedhof in München unter zahlreicher Anteilnahme beerdigt.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie. Wir werden ihm ein ehrendes Angedenken bewahren.

Thomas Hitzlsperger bei den Fußballern des DJK-Sportverbands

Christian Hammerstingl, links, wird neuer Fachwart Fussball. Rechts sein Vorgänger Ritschel.

Mittelpunkt des Treffens der Fußballspartenleiter der DJK-Vereine im DJK-Sportverband München und Freising am Freitag, 17. Oktober in Götting war die Thematik "Kampf gegen Homophobie im Fußball". Dazu stand Thomas Hitzlsperger als ehemaliger Fußballprofi und Nationalmannschaftskapitän den interessierten Fußballjugendleitern Rede und Antwort.

Zu Beginn des Abends nutzte DV-Fachwart Uwe Ritschel die Gelegenheiten und band den Ehrengast in die Siegerehrung der Diözesanmeister der Jugendmannschaften mit ein. Die siegreichen Vereine der DJK-Meisterschaften mit den Urkunden: v.l. Präsident Werner Berger, Jugendleiter Peter Peckmann von DJK-SG Ramsau, Thomas Hitzlsperger, Jugendleiter Gerhard Hartinger von DJK-SV Oberndorf, Fachwart Uwe Ritschel, Jugendtrainer Sasa Stoleski von SB DJK Rosenheim.

DJK-Meister werden geehrt.
Hitzlsperger wurde von Fachwart Uwe Ritschel (links) und Präsident Werner Berger (rechts) mit viel Applaus für den gelungenen Abend verabschiedet.

Mit dem Videoclip "Der Tag wird kommen" - es geht um das Outing eines homosexuellen Fußballprofis - leitete Ritschel das Thema ein. Die anschließende Fragestunde eröffnete der Präsident des DJK-Sportverbands, Werner Berger, mit der Frage nach dem Echo auf das Coming out von Hitzlsperger im Januar dieses Jahres. Aus der Runde der Jugendleiter kamen weitere Fragen an den gebürtigen Forstinninger: Warum die Veröffentlichung erst nach der Karriere? Wie war dein Leben bis dahin? Wie hat die Familie reagiert? Hat deine Mannschaft das vorab gewusst? Wie sind die weiteren beruflichen Pläne?

Geduldig, authentisch und gewinnend ging der Ex-Profi auf alle Fragen ein und schilderte anschaulich, wie es im Profifußball zugeht, wie seine persönliche Entwicklung war, wie Familie und Umfeld zu ihm stehen und wie er das Thema des Abends, aber auch andere Projekte gegen Ausgrenzung und Rassismus unterstützt.

Werner Berger schlug den Bogen von der Homophobie zur Inklusion und erläuterte: "Wir befassen uns im Diözesanverband mit Inklusion, also mit der Teilhabe an allen gesellschaftlichen Prozessen, unabhängig von den unterschiedlichen Voraussetzungen, und dazu gehört auch der Aspekt homosexuelle Sportler/innen. Deshalb bin ich dankbar, dass es unserem Fachwart Uwe Ritschel gelungen ist, mit Thomas Hitzlsperger einen prominenten und äußerst fundierten Gesprächspartner zu gewinnen". Die Jugendleiter aus den Vereinen suchten vor allem konkrete Hilfen, wenn im Verein ein Verdacht oder ein homosexueller Sportler oder Trainer bekannt wird. Hitzlsperger riet hier immer zur Offenheit und zum vertrauensvollen und offensiven Umgang, auch wenn das im Einzelfall nicht ohne Risiko gehen wird: "Die Reaktionen auf mein Outing waren mit großer Mehrheit positiv, warum soll das in euren Vereinen anders sein", ermutigte er die Fußballer.

Ein oft gehegtes Misstrauen und Missverständnis brachte Fachwart Ritschel ins Gespräch: Häufig wird homosexuelle Orientierung und pädophiles Verhalten in einem Atemzug genannt oder gar gleichgesetzt. "Hier ist eine klare Unterscheidung notwendig und ein vorschneller Schluss vom einen auf das andere unzulässig und falsch", betonte er. Hitzlsperger zeigte sich durchaus beeindruckt von der Offenheit der Teilnehmer und auch von den Aktionen des Diözesanverbands: "Ihr seid mit diesem ganzheitlichen Ansatz in Sachen Inklusion und mit der Prävention sexualisierter Gewalt vorne dran und genau auf dem richtigen Weg. Das DJK-Motto ´Sport um der Menschen willen´ gefällt mir ausnehmend gut." Der Bayerische Rundfunk und das Bayerische Fernsehen hinterfragten in Interviews die Situation in den Vereinen. Peter Peckmann von DJK-SG Ramsau meinte, homophobe Äußerungen habe er in seinem Verein noch nicht erlebt und so ein Verhalten grenze sich selbst aus.

Gerhard Hartinger von DJK-SV Oberndorf verwies auf das Leitbild seines Vereins und auf die Aktion "Vorbild am Spielfeldrand", in der es um die Vorbildwirkung aller Erwachsenen geht hinsichtlich Alkohol und Rauchen, aber auch hinsichtlich Toleranz und Ausgrenzung. Der Geschäftsführer des DJK-Sportverbands Johann Grundner schließlich verwies auf die besondere Rolle des Verbands bei der Sensibilisierung, Information und Beratung für diese Thematik und präzisierte, "wir wollten mit der heutigen Aktion eine Initialzündung geben und einen ersten Erfahrungsaustausch ermöglichen. Wir stehen noch am Anfang, werden aber weiter am Ball bleiben und bei Bedarf weitere Beratung und Unterstützung, ggf. auch durch externe Fachkräfte bieten; Inklusion wird auch der Schwerpunkt unseres Diözesantages im kommenden Jahr sein."

Ein weiterer erfreulicher Aspekt dieses Abends: Mit Christian Hammerstingl von DJK-SV Edling konnte ein Nachfolger für das Amt des Fachwarts Fußball gefunden werden; der scheidende Fachwart Ritschel gratulierte dazu ganz herzlich.

DJK-Wandertag der DJK Würmtal in Planegg

Der DJK-Sportverband der Erzdiözese München und Freising hatte für Sonntag, 7. Juli, zum Wandertag in die Gemeinde Planegg zur DJK Würmtal eingeladen. "Wir dürfen und auf ein ganz tolles Programm freuen, das der ausrichtende Verein mit viel Engagement und guten Ideen organisiert hat, besonders bin ich von dem I like DJK-Button angetan", so Präsident Werner Berger einleitend. Mit der Übergabe eines Spendenschecks aus dem DJK Diözesanverband Bamberg an den hochwassergeschädigten DJK Traunstein gab es gleich nach dem Gottesdienst einen ersten Höhepunkt.


Die Spende resultiert aus der Kollekte bei der diesjährigen Sportlerwallfahrt im DV Bamberg, die stolze 800 Euro erbrachte. Diese kommen nun der immer wieder vom Hochwasser heimgesuchten DJK Traunstein zugute. Der Traunsteiner Ehrenvorsitzende Sebastian Eisenreich nahm den Scheck entgegen und betonte: "Das ist schon etwas Besonderes, dass wir von einer anderen Diözese unterstützt werden, dafür ein herzliches Vergelt´s Gott. Seien Sie versichert, das Geld wird gut investiert, wir brauchen dringend neue wasserdichte Kellerfenster."
Die morgendliche Eucharistiefeier hatte der Geistliche Diözesanbeirat, Pfarrer Erich Schmucker, begonnen mit einem besonderen Wortgottesdienst für, mit und von Kindern, die er ins katechetische Gespräch miteinbezog; Gabriele Weihmüller-Feil und Helmut Betz begleiteten die Lieder mit Querflöte und Gitarre.

Danach begrüßte Berger alle Teilnehmer und ermunterte sie, das Motto "Miteinander reden, wandern, feiern" zum Austausch untereinander zu nutzen und gleichzeitig mit dem Würmtal mal eine ganz andere Region in unserer Erzdiözese kennen zu lernen. Mit einem Dank an den ausrichtenden Verein DJK Würmtal, allen voran an den Präsidenten Martin Götz und an den "Cheforganisator" Bernhard Fladerer schickte er die Gruppen auf die Wanderung.
 
Dann ging es für die Radler auf die Tour von 25 Kilometern und für die Wanderer auf die Strecke von sechs Kilometern auf den schattigen Wallfahrtsweg nach Maria Eich, darunter war auch eine große Gruppe der Abteilung Handicap aus Rosenheim. Auf dem Weg waren viele Informationen zu sammeln und Fragen zu beantworten - eine interessante Schnitzeljagd.

Abschließend konnten alle noch auf dem Fußballplatz einen Parcours aus fünf Stationen durchlau-fen, da war Ballgefühl und Technik, Augenmaß und Taktik, Ausdauer und Geschicklichkeit gleichermaßen gefragt; die jungen Fußballer von DJK Würmtal haben die Wettbewerbe engagiert betreut und manchmal auch ein Auge zugedrückt.

Am besten schnitt dabei "der harte Kern", eine Sportlerfamilie aus Heufeld ab ? aber gewonnen haben alle, denen das Erlebnis wichtiger war als das Ergebnis.

Johann Grundner

Übergabe des Spendenschecks
Sportgottesdienst

DJK-Sportverband beim Jahresempfang von Kardinal Marx

Den Ball am Fuß, das Ziel im Blick - Reinhard Kardinal Marx schießt beim Jahresempfang auf die DJK-Torwand

Der DJK-Sportverband der Erzdiözese München und Freising hat den traditionellen Jahresempfang von Reinhard Kardinal Marx am Donnerstag, 10. Juli, mit sportlichen Mitmachangeboten bereichert.

Nach dem offiziellen Teil und einem vielfältigen kulinarischen Angebot, zu dem viel Prominenz aus Kirche, Politik und Gesellschaft geladen war, nutzen die Gäste den Garten der katholischen Akademie zum Luftschnappen, für Gespräche und Meinungsaustausch. Auch wenn das Wetter recht nass war, versuchten sich doch einige Mutige beim Minitischtennis, auf der Slackline oder an der betreuten Torwand. 

Brückenbau am heiligen Berg

(uli) Wieder machten sich über 250 Sportlerinnen und Sportler am traditionellen "Palmsamstag" auf zur Wallfahrt nach Andechs, um dort nach besinnlichem Anstieg einen bewegenden Gottesdienst zu feiern. Die größte Vereinsgruppe stellte dieses Mal wohl die DJK Brunnen aus der Augsburger Diözese.

Begrüßt von "Kirche und Sport" - Mann Helmut Betz begaben sich die Gläubigen in zwei Gruppen auf den Weg durchs Kiental. In drei Statios wurden die Sportler mit Impulsen zum Thema "Brücken bauen ? Grenzen überwinden" auf den Höhepunkt des Tages eingestimmt: die Wallfahrtsmesse in St. Nikolaus, musikalisch gestaltet von den Künstlern der Gruppe Regenbogen. Eindrucksvoll stellte der Monoskiweltmeister und Olympionike der Paralympics in Sotschi, Franz Hanfstingl dar, dass trotz Behinderung mit ihren Grenzziehungen der Brückenschlag zu einem sinnvollen und glücklichen Leben möglich ist.

Monoskiweltmeister Franz Hanfstingl mit dem Geistlichen Beirat Pfr. Erich Schmucker

Durch die Geistlichen Beiräte der DJK, Monsignore Martin Cambensy, Hubert Ratzinger, Erich Schmucker und Thomas Gruber gelang es, dem Thema "Brücken bauen - Grenzen überwinden" weiter nach zu gehen. Selbst Jesus musste sein enges Verständnis von einem allein auf das Volk Israel begrenzten Sendungsauftrag weiten, nachdem ihm eine heidnische Frau die Augen geöffnet hat. Von da an richtete er seine Botschaft von seinem barmherzigen Vater an alle Völker, wie Schmucker in seiner Predigt darstellte. So geht es sicher auch für die DJK nicht nur darum, als Brücke zwischen den großen Bereichen Kirche und Sport zu dienen, sondern die Botschaft im jeweiligen Alltag und im persönlichen Umgang mit Menschen ernst zu nehmen und umzusetzen: jeder Blick, jedes Wort, jedes Lächeln und jeder Schritt aufeinander zu ist ein Baustein für diese Brücke - es liegt an uns, wie authentisch und damit tragfähig diese Bausteine sind. In einer humorigen Meditation setzte Cambensy die Tradition fort, die mit seinem Vorgänger Summerer begonnen hat, und schlug nicht nur die Brücke zwischen Kirche und Sport, sondern auch in vielen Beispielen zwischen Sport und Leben.
 
Die Stärkung für den Heimweg konnten sich die Wallfahrer in Gaststätte und Biergarten holen, wo sich alte Bekanntschaften erneuern und nette Begegnungen und Gespräche entwickeln konnten. Eine wunderbare Jubiläumsveranstaltung, die mittlerweile aus der Fastenzeit nicht mehr weg zu denken ist.

Uli Krauß & Helmut Betz

"Sport um der Menschen willen "

DJK-Sportverband gratuliert seinem Kardinal und Ehrenmitglied

Erzbischof Reinhard Marx erhält 2008 bei seiner Ankunft auf dem Münchner Marienplatz einem DJK-Ball als Geschenk.
Kardinal Marx nimmt auf dem Bennofest 2012 die Ehrenmitgliedschaft bei der DJK-SG Ottenhofen durch den Vorsitzenden Uwe Ritschel und Präsident Werner Berger (rechts) entgegen.

München, 12. März 2014 - Der DJK-Sportverband der Erzdiözese München und Freising freut sich über die Wahl von Reinhard Kardinal Marx zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz.

Präsident Werner Berger dazu: "Wir gratulieren Kardinal Marx ganz herzlich zu dieser Wahl und zu diesem Amt, das seinen Verdiensten und seinem Engagement entspricht. Insbesondere erfüllt uns mit Stolz, dass mit Kardinal Marx, der seit zwei Jahren Ehrenmitglied bei der DJK-SG Ottenhofen ist, ein Mitglied unseres Sportverbandes den deutschen Bischöfen vorsitzt. Damit verbinden wir auch die Hoffnung, dass die Anliegen der Jugend, der Sport als pastorales Feld und die besondere Aufgabenstellung des DJK-Sportverbands weiterhin im Fokus bleiben. Wir freuen uns schon auf seine Teilnahme am DJK-Diözesantag, am 7. März 2015.

Für die herausfordernden Aufgaben und die künftige Gestaltung der Kirche wünschen wir "unserem Kardinal" viel Kraft und Ausdauer, Kreativität und Gottes reichen Segen."

 

Brückenbau am heiligen Berg

(uli) Wieder machten sich über 250 Sportlerinnen und Sportler am traditionellen ?Palmsamstag? auf zur Wallfahrt nach Andechs, um dort nach besinnlichem Anstieg einen bewegenden Gottesdienst zu feiern. Die größte Vereinsgruppe stellte dieses Mal wohl die DJK Brunnen aus der Augsburger Diözese.

Foto: sportlerwallfahrt 065.jpg
Begrüßt von ?Kirche&Sport?-Mann Helmut Betz begaben sich die Gläubigen in zwei Gruppen auf den Weg durchs Kiental. In drei Statios wurden die Sportler mit Impulsen zum Thema ?Brücken bauen ? Grenzen überwinden? auf den Höhepunkt des Tages eingestimmt: die Wallfahrtsmesse in St. Nikolaus, musikalisch gestaltet von den Künstlern der Gruppe Regenbogen. Eindrucksvoll stellte der Monoskiweltmeister und Olympionike der Paralympics in Sotschi, Franz Hanfstingl dar, dass trotz Behinderung mit ihren Grenzziehungen der Brückenschlag zu einem sinnvollen und glücklichen Leben möglich ist.

Foto: sportlerwallfahrt 097.jpg
Monoskiweltmeister Franz Hanfstingl mit dem Geistlichen Beirat Pfr. Erich Schmucker

Durch die Geistlichen Beiräte der DJK, Monsignore Martin Cambensy, Hubert Ratzinger, Erich Schmucker und Thomas Gruber gelang es, dem Thema ?Brücken bauen ? Grenzen überwinden? weiter nach zu gehen. Selbst Jesus musste sein enges Verständnis von einem allein auf das Volk Israel begrenzten Sendungsauftrag weiten, nachdem ihm eine heidnische Frau die Augen geöffnet hat. Von da an richtete er seine Botschaft von seinem barmherzigen Vater an alle Völker, wie Schmucker in seiner Predigt darstellte. So geht es sicher auch für die DJK nicht nur darum, als Brücke zwischen den großen Bereichen Kirche und Sport zu dienen, sondern die Botschaft im jeweiligen Alltag und im persönlichen Umgang mit Menschen ernst zu nehmen und umzusetzen: jeder Blick, jedes Wort, jedes Lächeln und jeder Schritt aufeinander zu ist ein Baustein für diese Brücke ? es liegt an uns, wie authentisch und damit tragfähig diese Bausteine sind. In einer humorigen Meditation setzte Cambensy die Tradition fort, die mit seinem Vorgänger Summerer begonnen hat, und schlug nicht nur die Brücke zwischen Kirche und Sport, sondern auch in vielen Beispielen zwischen Sport und Leben.
 
Die Stärkung für den Heimweg konnten sich die Wallfahrer in Gaststätte und Biergarten holen, wo sich alte Bekanntschaften erneuern und nette Begegnungen und Gespräche entwickeln konnten. Eine wunderbare Jubiläumsveranstaltung, die mittlerweile aus der Fastenzeit nicht mehr weg zu denken ist.
Uli Krauß & Helmut Betz

DJK-Gütesiegel für ausgezeichnete Jugendarbeit geht nach Edling!

DJK-Siegel für ausgezeichnete Jugendarbeit

Der DJK-SV Edling wurde als erster bayerischer Verein bundesweit mit dem "DJK for YOUth-Siegel" ausgezeichnet. Die Jugendarbeit des Edlinger Sportvereines überzeugte die Jury der DJK-Sportjugend. Die Verleihung wird im Krippnerhaus am Freitag, 10. Januar 2014, stattfinden.

Das "DJK for YOUth-Siegel" wird in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) von der DJK-Sportjugend, der Jugendorganisation des DJK-Sportverbandes, verliehen. Es ist eine Auszeichnung, die den hohen Stellenwert eines qualifizierten Angebots im Kinder- und Jugendsport der Vereine dokumentiert. Damit haben Eltern eine Orientierung und Garantie, dass ihre Kinder einen wertvollen und sicheren Erlebnisraum im DJK-Sportverein erfahren. Mit der Ehrung werden Vereine geehrt, die sich seit Jahren nachhaltig und intensiv um hohe Standards im Sportangebot bemühen. In die engere Wahl der möglichen Kandidaten kommen DJK-Vereine, die auf gut ausgebildete Übungsleiter und Trainer setzen und die es verstehen, Kindern und Jugendlichen im und neben dem Sport ein Vorbild zu sein.  

39. DJK-Wandertag in Kammer mit Auszeichnung der Mannschaften des Jahres

Der DJK-Sportverband der Erzdiözese München und Freising hatte für Sonntag, 14. Juli, zum Wandertag nach Kammer eingeladen. "Mit dem Rekordergebnis von 12 Vereinen, 39 Gruppen und 211 Teilnehmern und mit der Auszeichnung von gleich zwei DJK-Mannschaften des Jahres aus unserem Diözesanverband macht uns diese Veranstaltung nicht ohne Grund stolz", so Präsident Werner Berger rückblickend.

Berger begrüßte alle Teilnehmer und ermunterte sie, das Motto "Miteinander reden, wandern, feiern" zum Austausch untereinander zu nutzen. Er erinnerte an die Themenfelder beim DV-Tag, beispielsweise: der Verein als soziale Heimat, als gesellschaftliche Größe, als Sportgemeinschaft, vieles davon findet sich im Wandertag wieder. Mit einem Dank an den ausrichtenden Verein DJK Kammer, allen voran an den Vorsitzenden Herbert Baumgartner und an den "Cheforganisator" Alois Gartner leitete er über zur Preisverleihung.

Dazu war eigens der stellv. Präsident des DJK-Bundesverbands, Siegmund Balk, aus Weiden angereist: "Erstmals in der Geschichte dieser Auszeichnung gibt es einen Doppelsieg", eröffnete er seine Laudatio, "nämlich das Traditional Basketball-Team von der Handicap-Abteilung des SB DJK Rosenheim und die Damen Tischtennismannschaft von SV-DJK Kolbermoor". Das Traditional Basketball-Team besteht ausschließlich aus Menschen mit geistiger Behinderung; diese bilden in wechselnden Formationen Mannschaften, mit denen sie äußerst erfolgreich u.a. bei Special Olympics und den National Games teilgenommen und schon viele Preise gewonnen haben. Doch die Freude an der Bewegung und das Gemeinschaftserlebnis durch den Sport sind viel wichtiger als Medaillen. Abteilungsleiter Joachim Strubel und Betreuerin Elfriede Rieger-Beyer konnten neben den Urkunden und Glasteller auch einen kleinen Geldpreis entgegen nehmen, mit dem Diözesanpräsident Werner Berger überraschte.

ganz links Balk, 4. von links Rieger-Beyer, mitte Berger, ganz rechts Strubel

"Tischtennis in Kolbermoor ist eine Erfolgsgeschichte, die aktuell im Klassenerhalt der Damen in der Bundesliga gipfelt", so Laudator Balk bei der zweiten Auszeichnung. Nach Aufstiegen in den letzten drei Spielzeiten erreichte die jüngste Mannschaft der Liga den siebten Tabellenplatz. Nachdem die Spielerinnen im verdienten Urlaub sind, nahm Abteilungsleiter Günther Lodes als Hauptverantwortlicher für die Erfolge Auszeichnung, Urkunden und Geldgeschenk von Werner Berger entgegen; seine Partnerin Sabine Balletshofer und die Vorstände Gerhard Duschl und Dr. Hans Kellermann standen flankierend zur Seite. 

Von links: Duschl, Berger, Balletshofer, Kellermann, Lodes, Balk

Die morgendliche Eucharistiefeier hatte der Geistliche Diözesanbeirat, Pfarrer Erich Schmucker, begonnen mit einem besonderen Wortgottesdienst für, mit und von Kindern, die in einem Rollenspiel die Bibelstelle vom barmherziger Samariter darstellten; die Gesangsgruppe Kammerer Dirndl begleitete mit Musik und Gesang. 

Dann ging es für die 39 Teams auf die Strecke von sechs oder acht Kilometern mit fünf Stationen. Interessante und herausfordernde Aufgaben wie Stockschießen, Balancieren, Tischtennis-Zielschießen, Boccia, Fühlen und Schätzen und natürlich viele, viele Fragen.

DV-Vizepräsident Harri Strobel mit viel Schwung

Tischtennis-Zielschießen, Boccia, Fühlen und Schätzen und natürlich viele, viele Fragen. Am besten schnitten dabei "die Boarischen", eine Sportfamilie aus Kammer ab; sie durften sich aus den vielen Sachpreisen bedienen und wurden mit einer Torte belohnt. "Aber das Erlebnis war uns wichtiger als das Ergebnis", betonten die Sieger.

DJK-SV Edling organisiert Gottesdienst und Fahrzeugsegnung

Am Sa., 15.6.2013, fand ein vom Edlinger Sportverein mitorganiserter Gottesdienst statt. Anschliessend wurde die Fahrzeugsegnung für den neuen Rasenmäher-Traktor vorgenommen.

Die Messe wurde von Pfarrer Hippolyte Ibalayam und dem geistlichen Beirat des Vereins, Diakon Michael Bichler, zelebriert. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Projektchor unter der Leitung von Christian Strobel.

Sportlerinnen und Sportler wirkten beim Gottesdienst in unterschiedlichen Funktionen mit; beispielsweise wurden Fürbitten verlesen und beim Opfermahl mit Symbolen der einzelnen Abteilungen auf dem Altar die Verbundenheit des Sportvereines mit dem christlichen DJK-Leitbild "Sport um der Menschen willen" dokumentiert.

Im Anschluss wurde der neue Rasenmäher-Traktor des Vereins durch Diakon Bichler gesegnet. DJK-SV Vorstand Klaus Weiss bedankte sich unter anderem in einer Ansprache für den Einsatz aller Ehrenamtler für den Verein und wünschte besonders Platzwart Harri Strobel weiterhin gutes Gelingen mit dem neuen Arbeitsgerät. Der Abend klang mit einem Stehempfang auf dem Kirchplatz aus.

Kardinal Marx Ehrenmitglied bei DJK-SG Ottenhofen

Schon bei seiner Begrüßung in München 2008 hatte der Erzbischof einen DJK-Ball überreicht bekommen, den er auch gleich zum Einsatz brachte.

Die DJK-SG Ottenhofen freut sich, den Erzbischof von München und Freising, seine Eminenz Reinhard Kardinal Marx als Ehrenmitglied in den Verein aufnehmen zu dürfen.

Am 30. Juni 2012 wird der 1. Vorsitzende Uwe Ritschel gemeinsam mit dem Präsidenten des DJK-Diözesanverbandes von München und Freising, Werner Berger, dem 1. Bürgermeister der Gemeinde Ottenhofen, Ernst Egner, und dem Geistlichen Beirat der DJK-SG Ottenhofen, Pater Pius Thomestzek, die offizielle Urkunde überreichen. Die Übergabe findet im Rahmen des Benno-Festes am Samstag, 30.06.2012, gegen 16:45 auf der Bühne am Odeonsplatz statt.

Mit einem persönlichen Schreiben vom 6.3.2012 hatte Reinhard Kardinal Marx der Bitte der DJK-SG Ottenhofen entsprochen. Er schreibt darin, dass er mit Ehrenmitgliedschaften bisher immer vorsichtig war, da er die Verpflichtungen, die sich daraus gelegentlich ergeben, zeitlich kaum wahrnehmen kann. Die Bitte der DJK-SG Ottenhofen habe ihn aber besonders angesprochen und er möchte das auch als Zeichen der Verbundenheit mit der gesamten DJK und ihrer wichtigen Arbeit in unserem Erzbistum sehen.

DJK-Wandertag in Ramsau

Wandern, walken, radeln ist beim 38. Diözesan-Wandertag bei der DJK-Sportgemeinschaft Ramsau am 1. Juli 2012 angesagt. Um 9.00 Uhr startet dieses Event mit einem gemeinsamen Gottesdienst und der Gruppeneinteilung. Behinderte finden auf einer Geh- und Rollstrecke ebenso ein Sportangebot vor.

Mehr Informationen (Flyer)  Link zur DJK-SG Ramsau

 

Gott, wo bist du?

Sportlerwallfahrt der DJK und des BLSV nach Andechs

Über 250 Christen machten sich am Samstag vor Palmsonntag auf den Weg, um im Rahmen der traditionellen Sportlerwallfahrt von Herrsching nach Erling und Andechs zu pilgern.

Mit ihnen ging die blind geborene Sportlerin Verena Bentele. Eindrucksvoll schilderte sie im Gottesdienst ihren Weg von ihrer Kindheit bis zur vielfachen Welt- und Paralympics-Meisterin im Biathlon. Immer wieder war sie gefordert, sich klar umrissene Ziele zu setzen, wenn es darum ging, sich nach Schicksalsschlägen wieder aufzuraffen. Als blinder Mensch ist sie gerade im Sport auf ihren Begleiter angewiesen, der ihr die Richtung weisen muss. Dieses Vertrauen, das hier gefordert ist, ist ein schönes Bild für das Vertrauen, das man Gott gegenüber aufbringt, den man ja auch nicht sehen kann.

Sensibilisiert für diese Thematik wurden die Wallfahrerinnen und Wallfahrer bereits auf dem Weg durch das Kiental und drei Impulsestationen, sowie mit Beten und Singen.

Von Sportpfarrer Martin Cambensy wurden sie dann vor der Erlinger Pfarrkirche mit Weihwasser und Pilgersegen begrüßt, bevor die Musikgruppe Regenbogen die sangeskräftige Sportlergemeinde wieder durch den Gottesdienst begleitete. Der neue Geistliche Beirat des DJK-Diözesanverbandes Augsburg, Pfr. Hubert Ratzinger, stellte sich mit seinem Predigtbeitrag der versammelten Gemeinde vor. Sein Münchner Kollege Pfr. Erich Schmucker sorgte im Vorhinein für nötige Klarstellung: obwohl namensgleich sei Hubert Ratzinger aber nicht mit einer anderen bekannten Persönlichkeit verwandt.

Nach diesem, von Prälat Heinz Summerers Meditation noch vertieften geistlichen Teil der Wallfahrt, pilgerten die Wallfahrer schließlich weiter auf den Heiligen Berg Andechs, um auch ihre leiblichen Bedürfnisse zu befriedigen.

Verena Bentele mit Begleiter in der ersten Kirchenbank, flankiert vom DJK-Präsident von München und Freising, Werner Berger (rechts), und Peter Grau, DJK-Diözesanvorsitzender von Augsburg (links) Helmut Betz, theologischer Referent.

Reinhard Kardinal Marx ist Ehrenmitglied der DJK

Die DJK-SG Ottenhofen hat mitgeteilt, dass Reinhard Kardinal Marx, der Erzbischof von München und Freising, einem lang gehegten Wunsch des Vereins entsprochen und die Ehrenmitgliedschaft bei der DJK-SG Ottenhofen angenommen hat. 

Der Kardinal ist mit Ehrenmitgliedschaften generell eher zurückhaltend, da er die Verpflichtungen, die sich daraus gelegentlich ergeben, zeitlich kaum wahrnehmen kann. Für DJK-SG Ottenhofen hat er aber eine Ausnahme gemacht, auch als Zeichen seiner Verbundenheit mit der gesamten DJK und ihrer wichtigen Arbeit in unserem Erzbistum, wie er in seinem Schreiben mitteilt. 

Das hat natürlich nicht nur in Ottenhofen große Freude ausgelöst. Werner Berger, der Präsident des DJK-Diözesanverbandes, gratulierte als Erster, er hatte im Namen des DJK-Verbandes den Antrag kräftig unterstützt. Jörg Peters, Weihbischof von Trier und zuständiger Bischof für die DJK-Jugend, hat auch schon Glückwünsche übersandt. 

Uwe Ritschel, der 1. Vorsitzende der DJK-SG Ottenhofen bedankte sich als erstes bei den vielen ehrenamtlichen Mitgliedern seines Vereins, die durch ihre tägliche Arbeit den Verein erst zu dem machen, was er ist. Die Ehrenmitgliedschaft von Reinhard Kardinal Marx ist eine große Auszeichnung für den Verein und eine außerordentliche Wertschätzung der Anliegen, die durch die gesamte DJK vertreten werden. 

Schon bei seiner Begrüßung in München 2008 hatte Erzbischof Reinhard Marx einen DJK-Ball überreicht bekommen, den er auch gleich zum Einsatz brachte.

Sportlerwallfahrt nach Andechs

Die DJK-Diözesanverbände Augsburg und München & Freising, der Arbeitskreis Kirche & Sport und der BLSV laden ein zur Sportlerwallfahrt "Gott, wo bist du?". Sportlerinnen und Sportler der DJK und des BLSV sind hierzu herzlich eingeladen.
Die Wallfahrt geht von Herrsching nach Andechs. Stattfinden wird diese am Samstag, 31. März 2012. Treffpunkt ist um 9.15 Uhr am Bahnhof in Herrsching. Die Strecke beträgt ca. 6 km. Ein gemeinsamer Gottesdienst sowie eine gemütliche Einkehr im Bräustüberl Andechs werden die Veranstaltung abrunden. Sportprominenz hat sich ebenso angesagt: Verena Bentele, vielfache WM- und Paralysmpics Siegerin wird an dieser Wallfahrt teilnehmen!

Für Rückfragen -ggf. auch zur Bildung von Fahrgemeinschaften- ist DJK-Vizepräsident Harri Strobel unter der Tel. 08071/4757 erreichbar.

Ausschreibung, Programm, Anmeldung

 

37. Diözesan-Wandertag in Edling

Der DJK-SV Edling war am 3.Juli Veranstalter des 37. Diözesan-Wandertages der Diözese München/Freising. Bereits frühmorgens um 09:00 Uhr fanden sich bei mäßigen Sommertemperaturen  weit über 100 Teilnehmer in der Sportanlage im Lindenpark ein, um sich für die acht Kilometer lange Wandertour bzw. für die 28 km lange Fahrradstrecke anzumelden.  

Zweiter Vorstand Georg Plischke begrüßte zunächst alle Teilnehmer, sowie das Führungsgremium des DJK-Sportverbandes der Erzdiozese München und Freising, den  Präsident Werner Berger, den stellvertretenden Präsident Harry Strobel, den Geschäftsführer Johann Grundner, sowie Elli Strobel als zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Edling. Der anschließende, sehr gut besuchte Gottesdienst im Zelt auf dem Sportgelände wurde vom geistlichen Beirat, Pfarrer Erich Schmucker sehr interessant und andächtig, aber auch humorvoll zelebriert, bestens musikalisch begleitet durch  "Circle of Friends". Pfarrer Schmucker verstand es hervorragend den Kindern den Ausdruck der Freude wortlaut zu entlocken. 

In der folgenden Ansprache begrüßte der Präsident Berger alle Anwesenden und bedankte sich bei der Vorstandschaft des DJK-SV Edling und vor allem bei allen fleißigen und ehrenamtlichen Helfern, die in jeglicher Art und Weise zum guten Gelingen dieses Wandertages beitrugen. Nachdem Georg Plischke noch ein paar Worte zum Ablauf des Wandertages gesprochen hatte, stärkte sich noch ein Teil der Aktiven bei einem späten Frühstück, der andere Teil machte sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad in Gruppen auf den Weg.  

Die Wandergemeinde hatte insgesamt fünf Stationen anzusteuern um dort kniffelige Fragen zu beantworten und um bei Spielen ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Erst dann bekam man die Punkte und den nötigen Stempel zum weitergehen, aber natürlich auch an jeder Station ein Erfrischungsgetränk und eine Wurstsemmel, im Falle dass die Energiereserven schon dem Ende zu gingen. So gab es als Schwierigkeit bei der Station der Fußballjugend ein sogenanntes "Saustechen". Dabei musste unter Anleitung mit verbundenen Augen ein Luftballon zerstochen werden. Die Station der Kegler "am Stoa" hatte verzwickte Fragen an die Wandersleute. Bei der Station der Stockschützen am Fußballplatz musste man mit viel Gefühl einen Ball in einen von fünf am Boden liegenden Ringen schießen.  Die Gymnastikdamen am Kirchplatz vergaben Punkte, wenn man genügend Büchsen traf und die Station von Aikido und Tischtennis hatte einen Blindenparkur aufgebaut, wo man mit verbundenen Augen, nur durch die Anweisungen seiner Wandergruppe das Ziel erreichen sollte. Die Radgruppen wurden stets von einem Aktiven der Edlinger Kantenrollerabteilung angeführt und hatte insgesamt drei Stationen anzusteuern. Während bei den ersten beiden Stationen genügend Hirnschmalz für die anspruchsvollen Fragen gefragt war, galt es an der dritten Station sowohl technische als auch fahrerische Geschicklichkeit zu beweisen. Ein Slalomparkour war zweimal zu durchfahren, jedoch zählte hier nicht wer es am schnellsten konnte, sondern wer der Zeitvorgabe von 105 Sekunden am nähesten kam. Genau soviel Zeitgefühl war gefragt, beim Wechsel eines Radreifens mit Luft aufpumpen in 90 Sekunden.

Sowohl die Wandergruppen als auch die Fahrradteams meisterten schließlich ohne Zwischenfälle und Verletzungen ihre Strecken und Aufgaben und fanden sich zwischen 13:00 und 14:00 Uhr wieder am Ziel im Lindenpark ein. Zur Stärkung gab es nun  Köstlichkeiten vom Grill, sowie Kaffee und Kuchen. Für lustige Spiele und  sportliche Unterhaltung der Kinder sorgte ganz hervorragend die Kinderturnabteilung. Zur Überbrückung der mit Spannung erwarteten Siegerehrung legten die jungen Damen der Tanzsportabteilung "Crazy Crew" und "Funky Eleven" eine heiße Sohle bei rhythmischen Klängen auf die geflieste Terrasse des Sportheimes und wurde mit tosendem Beifall verabschiedet.  

Nun war es soweit und Vorstand Klaus Weiß verlas die Siegerehrung. Bei den Wanderern siegte aus Edling die Gruppe Geidobler/Furtner vor den Wanderfreunden aus München-Haidhausen und einer weiteren Edlinger Gruppierung. Den ersten Platz bei den Radlern sicherte sich die Gruppe Hirschstetter aus Edling, vor den "Chaotischen Vier" und den "Höllenfahrern" beide ebenfalls aus Edling. 

So fand dieser 37. Diözesan-Wandertag einen gemütlichen Ausklang und man kann von einer sehr gut organisierten Veranstaltung sprechen, die allen Beteiligten, ob aktiv oder passiv, einen in sportlicher und kulinarischer Hinsicht schönen Tag bereitete. Auch den eher kühlen Sommertemperaturen kann man Gutes abgewinnen, denn so richtig ins Schwitzen kam trotz sportlicher und geistiger Anstrengungen wohl niemand.

-wf-

Kirche und Sport hautnah auf der Landesgartenschau Rosenheim beim Wandertag des katholischen Sportverbands DJK

Am Sonntag, 4. Juli bevölkerten knapp 1000 DJK-Mitglieder die Landesgartenschau. Der Wandertag des DJK-Diözesanverbands München und Freising unter dem Motto "Miteinander wandern - reden - feiern", begann mit einer gemeinsamen Eucharistiefeier und schloss mit einer bunten Mischung aus Hipp hopp, Turnen, Taekwondo und Tanz, präsentiert von Sportgruppen der DJK-Vereine aus Götting, Heufeld und Ottenhofen.

Prälat Josef Obermaier konzelebrierte mit DJK-Bundesbeirat Pfr. Hans-Gerd Schütt, Diözesanbeirat Pfr. Erich Schmucker und mit Diözesan-Ehrenbeirat Prälat Karlheinz Summerer den Gottesdienst. In seiner Predigt zog er einen anschaulichen Vergleich zwischen dem Paradies und der Landesgartenschau.
Musikalisch begleitet wurde die Feier durch die Gruppe "Just for God" aus Götting, zur Gabenbereitung brachten Mitglieder der Handicap-Abteilung diverse Sportgeräte zum Altar und zeigten damit ihr Sporttreiben.

Die Kollekte geht an Pfr. Sebastian Obermaier aus Rosenheim, der als Missionar in Bolivien wirkt, als Beitrag für die Anschaffung von Spiel-/Sportgerät für Kinder und Jugendliche, die sich sicherlich über die knapp 600 Euro freuen.

Diözesanverbandspräsident Werner Berger hob in seiner Begrüßung das Motto miteinander wandern, reden und feiern heraus und lud zur Bildersuchwanderung durch die Gartenschau ein. "Lassen Sie sich unsere abschließende Präsentation von Sportgruppen aus unseren DJK-Vereine heute Nachmittag in keinem Fall entgehen!" motivierte er die Besucher.

Handicap-Gruppe
Die Kinder hatten auch Spaß

Der stellvertretende Vorsitzende des ausrichtenden Vereins SB DJK Rosenheim, Dr. Thomas Huber, und Rosenheims Zweiter Bürgermeister Anton Heindl rieten beide dazu, die Landesgartenschau zu genießen und gaben ihre Freude darüber Ausdruck, Gastgeber dieses großen DJK-Treffens zu sein, bei dem auch DJK-Werte wie Gemeinschaft und christliche Orientierung zum Ausdruck kommen.

Bei der anschließenden Wanderung durchs Gelände wurde für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene, von der DJK-Sportjugend ein attraktives Mitmachprogramm geboten, u.a. mit Luftballons steigen lassen, Minitischtennis, Torwand, etc.
 

Taekwondo-Abteilung und
Turngruppe aus Heufeld

Sehr angetan zeigt sich das Publikum von den zum Teil hochklassigen Vorführungen bei der Abschlusspräsentation. Die "Hipp-Hopper" aus Götting begeisterten die vielen Zuschauer ebenso wie die Taekwondo-Gruppe aus Heufeld. Die Heufelder Turngruppe war mit ihren national und international bereits ausgezeichneten Darbietungen ein besonderer Leckerbissen. Aus Ottenhofen kamen die Teamgirls und die Starlets, insgesamt 41 Tänzerinnen im Alter zwischen fünf und 18 Jahren, die ein hervorragendes Schauprogramm abrundeten. Die Ergebnisse des Malwettbewerbs der Sportjugend, unzählige kleine Hände auf einer Leinwand mit DJK-Logos, symbolisierten noch einmal diese Veranstaltung: Viele helfen zusammen und tragen damit bei zum gemeinsamen DJK-Erlebnis.

Selbst die Kleinsten der Taekwondo-Abteilung aus Heufeld zeigten bereits im Sport-Show-Programm beim LGS-Wandertag des DJK-Sportverbands in der Erzdiözese München und Freising mit Eifer was sie erlernt haben.

Bannereinzug

Mit dem Einzug der Fahnenabordnungen der verschiedenen DJK-Vereine begann der Gottesdienst zum 36. Wandertag des DJK-Sportverbands München und Freising.

Die Deutsche Jugendkraft (DJK) ist der bundesweit organisierte, katholische Sportverband. Dem DJK-Diözesanverband München und Freising gehören derzeit 34 Ortsvereine mit ca. 25.000 Mitgliedern an. "Sport um der Menschen willen " ist das Leitbild der DJK. Der DJK-Sportverband hat sich die Förderung des sachgerechten Sports und der Gemeinschaft sowie die Orientierung an der christlichen Botschaft zum Ziel gesetzt.

Neue Jugendleiterin beim DJK-Sportverband München und Freising

Kathrin Fichtl

Einige Monate war die Stelle der Jugendleitung beim DJK-Sportverband München und Freising (DV) vakant. Mit Kathrin Fichtl von der DJK-SV Edling konnte dieser Posten nunmehr wieder besetzt werden. Kathrin Fichtl übernimmt dieses Amt bis zur nächsten Wahl eines Jugendleiters vorerst kommissarisch.
Aufgabe der DJK-DV-Sportjugend ist die Förderung der sportlichen Jugendarbeit, die Wahrnehmung der Aufgaben der Jugenderziehung nach christlichen Grundsätzen, Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung zu bieten, Jugendhilfe, Jugendbildung, sowie die Vertretung gemeinsamer Interessen im Sinne der DJK-DV-Satzung nach innen und nach außen.
Die Jugendleitung beim DV ist für die Verwirklichung und Umsetzung dieser Aufgaben verantwortlich. Kathrin Fichtl von der DJK-SV Edling hat sich nunmehr dieser Verantwortung gestellt. DV-Vizepräsident Harri Strobel (ebenfalls DJK-SV Edling) konnte die 24-jährige, die vor kurzem erfolgreich das erste Staatsexamen als Hauptschullehrerin abgelegt hat, von der Übernahme dieses verantwortungsvollen Postens überzeugen. Bei der Arbeitstagung der DV-Vorstandschaft im Dezember in Aschau konnte sich Kathrin Fichtl von ihrer neuen Aufgabe einen ersten Eindruck verschaffen. Daraufhin entschloss sich die Edlingerin, das Amt der Jugendleiterin beim DV kommissarisch zu übernehmen. Ihren ersten offiziellen Auftritt hatte Kathrin Fichtl Mitte Januar beim Bundesjugendtag in Würzburg am Volkersberg. Hier hatte die 24-jährige den DV erstmals als Jugendleiterin vertreten.
Die Jugendleitung sollte laut Satzung eigentlich aus zwei Personen bestehen. Ein männlicher Part hat sich aber bisher nicht gefunden. Nach Würzburg wurde Kathrin Fichtl daher von Sebastian Lemnitzer von der DJK-SV Götting begleitet. Lemnitzer wird eventuell Mitglied eines Jugendteams, das sich Kathrin Fichtl zu ihrer Unterstützung aufbauen möchte. Das Jugendteam sollte aus mehreren Jugendlichen oder Junggebliebenen bestehen, die sich gerne auch einmal über ihren eigenen DJK-Verein hinweg engagieren möchten, aber nicht gleich ein Amt bekleiden wollen. Aufgabe der Mitglieder dieses Jugendteams sollte es sein, Veranstaltungen zu besuchen und eventuell kleinere organisatorische Arbeiten zu übernehmen.
Kathrin Fichtl geht ohne große Erwartungen aber mit viel Spaß an das Amt der DV-Jugendleiterin heran und hofft auf die Unterstützung aus den einzelnen DJK-Vereinen der Diözese München und Freising.

Ein DJK-SV in Edling: Sinnbild des Vereines

50 Jahre DJK-SV Edling ? seit 40 Jahren ist der Sportverein bei der DJK. DJK, was ist das eigentlich? Ausgesprochen: Deutsche Jugend Kraft - oder neu: dynamisch, jung, kraftvoll. Die DJK ist ein katholischer Sportverband, der versucht eine Brücke zwischen Kirche und Sport zu schlagen. "Sport um des Menschen willen" ist das Leitbild der DJK sowie Förderung der Gemeinschaft und Vermittlung der christlichen Botschaft. Diese so genannte dritte Säule unterscheidet die DJK und deren Vereine von anderen Sportvereinen. Auch in Edling werden die Leitbilder der DJK umgesetzt. Bei der Vermittlung der christlichen Werte wird der Verein durch Herrn Pfarrer Georg Lindl als Geistlichem Beirat unterstützt. Aktiver Sport wird in elf Abteilungen durchgeführt. Hier wird natürlich ganz nebenbei die Gemeinschaft gefördert, aber auch bei gesellschaftlichen Veranstaltungen, die vom Verein organisiert werden oder an denen er sich beteiligt. Die Vereinigung aller drei Säulen der DJK (Sport, Gemeinschaft, christliche Botschaft) findet sich vor allem in einer Veranstaltung wieder, die jährlich durchgeführt wird: Dem Jugendzeltlager. Drei Tage und zwei Nächte verbringen hierbei die Kinder und Jugendlichen miteinander. Neben Sport und Geschicklichkeitsspielen, die in gemischten Gruppen durchgeführt werden, um den Team-Geist zu fördern, findet auch immer ein Gottesdienst statt. Die letzten beiden Jahre wurde das Zeltlager unter dem Motto "Kinder stark machen" veranstaltet. "Kinder stark machen" ist eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die vom DJK-Verband unterstützt wird. Hier gilt es die Kinder in ihrer Persönlichkeit zu stärken, um ohne Gewalt und Suchtmittel auszukommen. Im Rahmen des Zeltlagers wurde in einem Workshop versucht, die Kinder und Jugendlichen über das Thema Alkohol und Drogen aufzuklären und ihnen die Gefahren und Risiken dieser Suchtmittel aufzuzeigen. "Kinder stark machen" soll aber nicht nur an diesen drei Tagen gelten, sondern ist das ganze Jahr über in unserem Sportverein Programm. Die Förderung der Kinder und Jugendlichen und ihnen Werte beizubringen, aber auch Werte vorzuleben ist eine der wichtigsten Bausteine und Aufgaben der DJK-SV Edling.

Gemeinschaft und christliche Botschaft finden sich auch bei der alljährlich stattfindenden Weihnachtsfeier wieder. Seit nunmehr über zwanzig Jahren wird diese von Harri Strobel organisiert. Mit einem sehr besinnlichen Teil werden die Mitglieder auf die immer hektisch werdende "staade Zeit" eingestimmt. Dass die vorweihnachtlichen Feiern im Sportverein schon länger Tradition haben zeigt das Foto der singenden Schülermannschaft aus dem Jahre 1975. Mehr fotografische Eindrücke aus den letzten 50 Jahren finden Sie auf dieser Website.

Martin Kremhöller

Weihnachten feiern als Highlight unseres Vereinsjahres: Die Schülermannschaft gibt 1975 ein Ständchen

Bericht und Bilder vom Diözesantag

Die Segnung der neuen Fahne des DJK-Sportverbandes München und Freising durch Prälat Obermaier
Die neue DV-Fahne beim Fahnengruß nach dem Gottesdienst
Prälat Josef Obermaier freut sich über das Ludwig-Wolker-Relief
Gemma Meier erhält von DV-Präsident Werner Berger das Ludwig-Wolker-Relief

Domkapitular Prälat Josef Obermaier segnete die neue DJK-Fahne

Der DJK-Sportverband der Erzdiözese München und Freising (DV) hatte am Samstag, den 21.03.2009, zum Diözesantag nach Landshut-Achendorf in den Pfarrsaal von St Margaret eingeladen. Zum 49. Mal trafen sich die Delegierten der DJK-Vereine, die Mitglieder des DV-Vorstandes, die Fachwarte sowie die Vorsitzenden der Arbeitskreise. Ausrichter war in diesem Jahr die DJK SB Landshut. Nach einem Referat über die SINUS-Studie folgten Informationen und Berichte über die Angebote und Aktionen der letzten zwei Jahre im DJK-Sportverband. Ehrungen für verdiente DJK-ler schlossen sich an. Im Anschluss an den Diözesantag wurde in der alten St. Margaret-Kirche eine Eucharistiefeier abgehalten; im Rahmen dieses Gottesdienstes segnete Domkapitular Prälat Josef Obermaier die neue Fahne des Diözesanverbandes.

Das schon 2007 gewählte Motto "Werte erhalten, Zukunft gestalten" erhielt beim diesjährigen DV-Tag in den Grußworten, im Referat, vor allem aber im Bericht von Präsident Werner Berger seine Fortsetzung. Berger zeigte die kontinuierliche Umsetzung des Motto in den letzten zwei Jahren auf, "eine Aufgabe, die einen Marathonlauf im Sprinttempo gleich kommt", wie er bildlich verdeutlichte. Schwerpunkte der Vorstandsarbeit waren die Vereinskontakte und die Öffentlichkeitsarbeit. Wiederholt stellte er heraus, wie wichtig gerade in der heutigen Zeit Werte sind. Die DJK ist hier mit ihren Leitideen richtungweisend. Neben dem Sport wird in der DJK Wert auf Gemeinschaft und die christliche Orientierung gelegt. "Sport um der Menschen willen" ist der Mittelpunkt aller Bemühungen. Das Referat über die Sinus-Milieu-Studie gab den Teilnehmern wichtige Hinweise über die Verhaltensmuster insbesondere von Jugendlichen. Referent Peter Martin Thomas stellte beispielhaft drei verschiedene Milieus vor und vermittelte anschauliche Einblicke und wichtige Erkenntnisse für die künftige Vereinsarbeit. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden die Teilnehmer über Aktionen und Tätigkeiten in den letzten zwei Jahren informiert, einerseits durch Berichte im Plenum, andererseits auch durch Info-Stände. Für ihre besonderen Verdienste um die DJK wurden geehrt Elvira Haller (SB DJK Landshut) mit dem DJK-Sportehrenzeichen in Silber, Christian Wehner (Vorsitzender des Lehrteams beim DV) mit dem DJK-Ehrenzeichen in Silber, Gemma Meier (SB DJK Landshut) und Prälat Josef Obermaier jeweils mit dem Ludwig-Wolker-Relief, Alfred Zwander (SB DJK Landshut) mit dem DJK-Ehrenzeichen in Gold und Gerhard Jäger (Geschichtsbeauftragter beim DV) mit dem DJK-Ehrenbrief.

Zu Beginn des DV-Tages begrüßte der "Hausherr", Pfarrer Rupert Fischberger die Anwesenden und Pastoralreferentin Sylvia Stöcklmeier begleitete ihren geistlichen Impuls auf der Gitarre. Beim Gedenken an die verstorbenen DJK-Mitglieder durch den Geistlichen Diözesanbeirat, Pfarrer Erich Schmucker, wurde auch die Anteilnahme mit den Opfern des Amoklaufes in Winnenden ausgesprochen. Grußworte folgten durch Gemma Meier für den ausrichtenden Verein SB DJK Landshut, den stellvertretenden Landrat Josef Haselbeck, Stadträtin Dr. Anna-Maria Moratscheck und Tobias Weger vom Stadtjugendring Landshut. Den Auftakt zu den Ehrungen bildeten die Grußworte durch Prälat Josef Obermaier und den Präsidenten des DJK-Bundesverbandes Volker Monnerjahn, der auch einen Teil der Ehrungen übernahm. Für Monnerjahn war es trotz einer Anreisezeit von sechs Stunden eine Ehre und Selbstverständlichkeit an dieser Veranstaltung teilzunehmen, weil er die Arbeit vor Ort und an der Basis zu schätzen weiß.

Viele Vereinsbanner und -fahnen begleiteten die neue DJK-Fahne zum Gottesdienst, bei dem Prälat Josef Obermaier diese feierlich segnete. In seiner Predigt stellte er heraus, dass eine Fahne für die Gemeinschaft steht, die sich um die Fahne sammelt und nach vorne blickt.
In seinen abschließenden Dank brachte Präsident Berger das Motto des DV-Tages und die Symbolik der neuen Fahne zusammen: Die hellere, eher traditionell gehaltene Seite, steht für "Werte erhalten", die andere in blau gehaltene Seite, mit dem schwungvollen Untertitel ?Brücke zwischen Sport und Kirche? symbolisiert "Zukunft gestalten". Somit ist die Fahne ein gutes Leitmotiv für den DJK-Verband.

Tue Gutes und rede darüber

Fortbildung in Linden

Unter diesem Motto hatte der DJK-Sportverband München und Freising zu einer Fortbildung für Öffentlichkeitsarbeit nach Edling eingeladen und knapp 30 Verantwortliche aus den DJK-Vereinen der Erzdiözese kamen.Der Medienreferent des Sportverbandes München und Freising, Martin Kremhöller, begrüßte die Anwesenden, vor allem die mit der weitesten Anreise, denn es waren Vereine vertreten von München bis Weildorf und von Oberndorf bis Kolbermoor. Besonders begrüßte Kremhöller die Referentin des Abends, Frau Karin Basso-Ricci, vom Erzbischöflichen Ordinariat in München sowie den Präsidenten und stellvertretenden Präsidenten des DJK-Sportverbandes, Werner Berger und Harry Strobel. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, bei der es neben der Tätigkeit der Einzelnen im Verein auch um die von den Vereinen zur Öffentlichkeitsarbeit genutzten Medien ging, wurde das Wort der Referentin Basso-Ricci übergeben.Basso-Ricci erläuterte zunächst die Ziele der Öffentlichkeitsarbeit in einem Verein, wobei sie sowohl auf die interne Öffentlichkeit als auch auf die externe Öffentlichkeit einging. So wurden u.a. als interne Instrumente neben Versammlungen und Schaukästen die Vereinszeitschrift genannt und als externe Instrumente die Pressearbeit und die Werbung. Eine Homepage, welche von allen beteiligten DJK-Vereinen mittlerweile geführt wird, gilt sowohl als internes als auch als externes Mittel der Öffentlichkeitsarbeit. Im Hauptteil beleuchtete die Referentin die eigentliche Pressearbeit. Die wichtigste Frage ist dabei, wie Basso-Ricci betonte, was ist für die Medien von Interesse. Neben einem aktuellen Aufhänger sind hier die Nachrichtenwerte entscheidend, also Neuigkeit, Unerwartetes, großer Teilnehmerkreis, Prominenz oder lokale Relevanz.

Das sind auch die Kernpunkte für eine Pressemitteilung. Als praktisches Übungsbeispiel entwarfen die Teilnehmer der Fortbildung eine für ihren Verein aktuelle Pressemittlung. Basso-Ricci erläuterte dann an zwei dieser Beispiele jeweils die Medientauglichkeit der entworfenen Pressemitteilung. Zum Ende ihres Vortrages gab die Referentin noch einige hilfreiche Tipps und wies u.a. auf rechtliche Aspekte bei der Veröffentlichung von Fotos hin.

Im anschließenden Erfahrungsaustausch und Diskussionsteil stellten die Teilnehmer viele Fragen an die Vertreter des DJK-Sportverbandes und tauschten ihre Erfahrungen untereinander aus. Eingegangen wurde hier besonders auf die Themen Homepage und Vereinszeitschrift. Dabei stellte sich heraus, dass das Erstellen einer Vereinszeitschrift meist am Aufwand, sei es technisch oder finanziell, oder am Fehlen von freiwilligen Helfern scheitert. Interesse zeigten die Teilnehmer auch an einem Muster-Flyer für DJK-Vereine. So ein Muster wird vom DJK-Verband bereits zur Verfügung gestellt und kann von der verbandseigenen Homepage heruntergeladen werden, ebenso wie die jeweils aktuellen Aktionen und Veranstaltungen des Verbandes verfolgt werden können. Ferner besteht auch die Möglichkeit, die verbandseigene Zeitschrift, die Impulse bzw. den Zwischenpuls, als PDF-Datei aufzurufen. Auch auf der Homepage des Bundesverbandes werden viele attraktive Angebote und Aktionen für die DJK-Vereine dargestellt, so der Geschäftsführer des DJK-Sportverbandes, Johann Grundner.

Zum Ende des Abends stellten DV-Medienreferent Kremhöller und Geschäftsführer Grundner noch das Interesse des Verbandes an der Öffentlichkeitsarbeit der einzelnen Vereine heraus. Dem Verband ist es dabei ein Anliegen, dass die Vereine nicht nur über ihre sportlichen Aktivitäten berichten und damit intern und extern öffentlich werden, sondern auch die zweite und dritte Säule des DJK-Profils, nämlich die Förderung der Gemeinschaft und die Orientierung an der christlichen Botschaft, insbesondere auch im eigenen Verein, weitergeben. Vielen Mitgliedern in den DJK-Vereinen ist gar nicht bewusst, was einen DJK-Verein von einem anderen Sportverein unterscheidet. Nur durch entsprechende interne Öffentlichkeitsarbeit kann dies in das Bewusstsein der Mitglieder gebracht werden. Hierzu ist es auch wünschenswert, dass die Vereine über Aktionen des Verbandes, wie z.B. die Sportlerwallfahrt, den DJK-Wandertag oder die Diözesanmeisterschaften, die in den einzelnen Sportarten ausgetragen werden, berichten. Zum Schluss bedankte sich Kremhöller dann nochmals für das Kommen und das gezeigte Interesse und wünschte den Teilnehmern einen guten Nachhauseweg. Die Referentin des Abends verabschiedete er mit einem kleinen Präsent.

Martin Kremhöller, DV-Medienreferent

 

Eisi Gulp mit seinem Programm "Hackedicht oder was?" in Edling

Pflichtveranstaltung für Schüler - 200 Zuschauer bei Abendveranstaltung

Auf Initiative des Edlinger Jugendraumteams kam der Kabarettist Eisi Gulp am Freitag, den 24. Oktober 2008, nach Edling. Sein Programm "Hackedicht oder was?", was auch als Präventionsprogramm gegen Alkohol und Drogen dient, führte er an diesem Tag zwei Mal in der alten Edlinger Schulturnhalle auf.

Nach dem der Rektor der Franziska-Lechner-Schule in Edling, Herr Rupert Hiebl, von der Idee, Eisi Gulp nach Edling einzuladen, so begeistert war, stellte die Schule nicht nur die alte Turnhalle für die Veranstaltung zur Verfügung, sondern machte für die Schüler zusätzlich eine Pflichtveranstaltung. Diese wurde durch einen Zuschuss des Elternbeirates finanziert. Die Bestuhlung der Halle übernahmen dann auch die Schüler selbst. Zur Abendveranstaltung fanden sich mehr als 200 Zuschauer in der Turnhalle ein. Sowohl Schüler als auch das breite Publikum wurden nicht enttäuscht. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit viel Wortwitz brachte Eisi Gulp den Zuschauern das ernste Thema Drogen und Alkohol und deren Gefahren näher. Immer wieder bezog er durch gezielte Fragen auch das Publikum mit ein. Am Beispiel Oktoberfest beleuchtete er die Heuchelei, wenn es um die Unterscheidung zwischen den legalen und illegalen Drogen geht.

Einerseits war es ein großer Skandal, weil auf dem Oktoberfest in einem Festzelt Drogen sichergestellt wurden, andererseits dröhnen sich die Oktoberfestbesucher mit der legalen Droge bis zur Bewusstlosigkeit zu. So brachte der Komödiant seine Zuhörer nicht nur zum Lachen, sondern regte auch gehörig zum Nachdenken an. Mit großem schauspielerischen Können imitierte er Kokser und Kiffer und stellte dem Publikum verschiedene Trinker-Typen vor. Auch wie sauer ein Magen auf zu viel Alkohol reagiert und an welchem Ort ein übermäßiger Genuss enden kann, führte er mit viel Sprachwitz dem Publikum vor Augen. "Dieses weiße runde Ding war niemals dafür gedacht, dass man seinen Kopf da rein steckt", schlussfolgerte Gulp. So genossen sowohl die Schüler als auch die Zuschauer der Abendveranstaltung eine kurzweilige Veranstaltung. Umrahmt wurden diese jeweils durch die Schüler-Band der Franziska-Lechner-Schule unter der Leitung von Robert Bräu.

Die Initiatoren konnten auf eine gelungene Veranstaltung und eine tolle Gemeinschaftsaktion zwischen Jugendraumteam, Schule und der Jugendabteilung des DJK-SV Edling zurückblicken. Letzterer beteiligte sich unter dem Jahresmotto des Diözesanverbandes München und Freising "Kinder stark machen ? ein Leben ohne Alkohol und Drogen" und sorgte in erster Linie für die Verpflegung der Zuschauer bei der Abendveranstaltung, selbstverständlich ohne Ausschank von alkoholischen Getränken.

Martin Kremhöller

34. DJK-Wandertag in Weildorf

Traditionell begann der DJK-Wandertag, der in diesem Jahr von der DJK Weildorf ausgerichtet wurde, auch heuer wieder mit einem Feldgottesdienst.

Pfarrer Erich Schmucker, der Geistliche Beirat des Verbandes, zelebrierte mit dem Geistlichen Beirat der DJK Weildorf, Pfarrer Horst Kreß, den Gottesdienst auf dem Sportgelände. Sehr plastisch stellte der Diözesanbeirat während der Messe dar, wie Gemeinschaft entstehen kann und wie wichtig diese für den Einzelnen ist. Am Ende des Gottesdienstes begrüßten Werner Berger, Präsident des DJK-Verbandes München und Freising, und Lorenz Reiter, Vorsitzender der DJK Weildorf, die wanderwilligen DJK-ler.

(Die Bilder können per Mausklick vergrössert werden)

Die Kinder um die großgewachsene Ministrantin verglich Pfarrer Erich Schmucker mit Häuser um einen Kirchturm, die Ansammlung einer Gemeinschaft
Die Sportlerin des Jahres 2007 mit BV-Präsident Volker Monnerjahn (re.) und DV-Präsident Werner Berger

Für die nachfolgende Ehrung war DJK-Bundesverbandspräsident Volker Monnerjahn eigens aus seinem Urlaubsdomizil im Allgäu angereist; es ging um die DJK-Sportlerin des Jahres 2007, Frau Charlotte Mötsch vom SB-DJK Rosenheim.
Charlotte Mötsch gewann bei den Special Olympic World Games 2007 in Shanghai den Olympiasieg und zwei Silbermedaillen. Volker Monnerjahn lobte diese herausragende Leistung und merkte an, dass die DJK und ihre Mitglieder solche Sportler als Vorbilder bräuchten.

Durch Wälder und Wiesen führte die Wanderstrecke
Station "Blinde Kuh"

Im Anschluss an die Ehrung fand die Gruppeneinteilung fürs Wandern statt.
Wer wollte, konnte sich vor dem Start auch noch beim Weißwurstfrühstück stärken. Dann ging es los. Drei Radlergruppen machten sich auf, um eine Strecke von ca. 30 km zu bewältigen. Der Großteil der DJK-ler war allerdings zu Fuß unterwegs. Rund um Weildorf marschierten 11 Gruppen Wanderer und Walker. Ingesamt sieben Stationen hatten die "zu-Fuß"-Teilnehmer zu durchlaufen. Während bei der ersten Station geographisches Wissen gefragt war, benötigten die Teilnehmer bei der zweiten Station eine gute Nase und bei der dritten sportliches Geschick. Es folgte eine Station, bei der Wissen über die DJK Weildorf gefragt war, bei der fünften Station (Bäume und Tiere) waren die Naturfreunde im Vorteil. Die sechste Station fand in der Weildorfer Kirche statt. Bei allen Anlaufpunkten gab es auch einen Kinderpunkt zu ergattern. Die Kinder hatten dabei Geschicklichkeitsspiele zu absolvieren. Zum Abschluss der Runde mussten sechs Teilnehmer einer Gruppe noch Sommer-Ski-Fahren.Auf einem Sechserski ging es unter Zeitabnahme durch einen kleinen Parcours. Der gesamte Wandertag fand bei strahlendem Sonnenschein statt.

Edlings Jugendwart Horst Wagner

Die Siegerehrung allerdings musste dann unter Dach durchgeführt werden, weil ein heftiger Gewitterregen einsetzte. Die Siegerehrung wurde vom Weildorfer Vereinsvorsitzenden Lorenz Reiter vorgenommen. Die besten fünf Gruppen erhielten Sachpreise, ferner wurden alle teilnehmenden Kinder mit Preisen belohnt. Sebastian Eisenreich, Vize-Präsident des DJK-Sportverbandes, bedankte sich bei der DJK Weildorf für die Durchführung des Wandertages und die hervorragende Organisation.

Ein gelungener Wandertag ging zu Ende und die ca. 150 Teilnehmer machten sich auf den Nachhauseweg.

Martin Kremhöller

DJK-Sportverband auf dem Bennofest

Am Samstag, den 31.05.2008, fand in München auf dem Odeonsplatz das alljährliche Bennofest statt. Das vom Katholikenrat der Region München organisierte Fest, welches dem heiligen Benno, Schutzpatron Bayerns und der Stadt München, gewidmet ist, ist seit Jahren ein traditioneller Auftritt für die katholischen Verbände; jahrelang betreuten Rosemarie Geiger und Gerhard Jäger den Stand der DJK. Im Zusammenhang mit der 850-Jahr-Feier der Stadt München wurde die Veranstaltung erstmals auf dem Odeonsplatz
ausgerichtet; 61 katholische Verbände haben an dieser Veranstaltung teilgenommen. Die Besucher konnten sich an den jeweiligen Ständen über die einzelnen Verbände informieren. Ferner wurde auf einer zentralen Hauptbühne ein ganztägiges Programm geboten.

Auch der DJK-Sportverband München und Freising präsentierte sich auf dem Bennofest mit einem Info-Stand. Auf großen Plakatwänden wurden die Besucher auf die Aktionen "Kinder stark machen" und "DJK-Sport-Fairband" hingewiesen. Zahlreiche Flyer über Angebote und Aufgaben der DJK waren zum mitnehmen ausgelegt.
Zusätzlich zum Info-Stand bot die DJK, entsprechend dem sportlichen Leitgedanken, einen Kletterfelsen an, der neben der Hauptbühne zur Attraktion des Festes wurde. Fast ohne Pause wurde der Felsen von Jung und Alt mit mehr oder weniger Erfolg bestiegen. Doch auch hier zählte "dabei sein ist alles". Nicht der Erfolg ist entscheidend, sondern das Mitmachen. Ganz im Sinne der DJK.

Auch auf der Hauptbühne war die DJK vertreten. Die Turnerinnen des DJK-SV Heufeld, welche von Ludwig Bayer betreut und trainiert werden und bei den DJK-Bundesmeisterschaften kürzlich Vizemeister wurden, begeisterten die Zuschauer zum Song "Apologize" mit ihren Sprüngen und ihrer ausgezeichneten Akrobatik.
Asiatische Kampfkunst zeigte die Taekwondogruppe vom DJK-SV Heufeld um Schwarzgurtträger Horst König. Eingangs wurden durch Katas und nachgestellten Kampfabläufen verschiedene Techniken präsentiert. Einem kleinen Freikampf mit Vollschutz folgten Bruchtests. Beeindruckend wurde diese aus Korea stammende Kampfsportart den Zuschauern näher gebracht. Der DJK Tanzsportverein Höhenkirchen-Siegertsbrunn trat mit einer Tanzsportgruppen auf. Die Jüngsten tanzten sowohl Hipp-Hopp als auch eine
Choreographie auf den Rock-Klassiker "We will rock you" von Queen. Dazwischen trat eine Teeniegruppe in der Tanzrichtung "Freestyle" auf. Zum Abschluss des Auftritts präsentierte der Partnerverein "Spektrum Kindertheater Balagan" noch sein aktuelles Programm. Die vielen Zuschauer waren begeistert von den Darbietungen der DJK Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Trainerin Oksana Romanova zeigte mit ihren Gruppen
ein wirklich flottes Programm.

Auch der neue Erzbischof der Diözese München und Freising, Reinhard Marx, ließ es sich nicht nehmen und besuchte am Nachmittag das Bennofest. Am DJK-Infostand plauderte Erzbischof Marx kurz mit Präsident Werner Berger. Davor hatte auch schon Weihbischof Siebler dem Bennofest und den DJKlern einen Besuch abgestattet.

Bericht als PDF-Datei auf der Internetseite des DJK-Verbandes (mit Bilder)

Martin Kremhöller, DV-Medienreferent

Unser Verein im DJK- Was bedeutet das?

Der DJK-Sportverband (DJK) ist der katholische Sportverband in Deutschland mit etwa 530.000 Mitgliedern in ca. 1.200 Vereinen. Er ist heute für alle Menschen offen, die seine Ziele mittragen. Die drei Großbuchstaben DJK stehen für den Namen "Deutsche Jugendkraft" und sind keine Erfindung der Gründer des DJK-Sportverbandes. Jugendkraft war ein häufig verwendeter und selbsterklärender Begriff der Alltagssprache in der Zeit der Gründung, der auch in anderen Kulturen, Sprachen und Sportbereichen verwendet wurde (z. B. Italien: Juventus). Er meinte die Summe aller positiven, kraftvollen, kreativen Eigenschaften der Jugendzeit schlechthin, ohne dass diese damit auf den Lebensabschnitt Jugend begrenzt wären."
(Quelle: Internetseite Wikipedia; 3. März 2007)

Die "besondere" Zielsetzung ist es, die diesen Verband von anderen Sportverbänden unterscheidet. Neben dem Sportangebot und der Möglichkeit, einander kennenzulernen, was ja in jedem Sportverein möglich ist, wird in diesem, der katholischen Kirche zugehörigen Sportverband auch die geistliche Dimension des Menschen in den Blick genommen. Zum Bildungsangebot gehören außer der Vermittlung eines sachgerechten Sports in der Regel Meditationen, der Blick auf die Frage nach sinnvollem Leben und Gottesdienste mit dazu. Ebenso werden Sportlerwallfahrten, Sport- und Bergexerzitien angeboten. "DJK ist mehr als Sport!"
Sport, ob als Breiten-, Freizeit-, Gesundheits- oder Leistungssport, können in einem der DJK-Vereine alle die betreiben, die als Mitglied die Ziele der DJK respektieren.
(Quelle: Internetseite DJK -Sportverband der Erzdiözese München und Freising; 3. März 2007)