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4.9.2010 : 23:49

DJK-Gemeinschaft

DJK-Ansprechpartner

Geschäftsführer
Johann Grundner

Verantwortlich:
Werner Berger,
Präsident

DJK-Links

DJK Bundessportverband 

DJK Sportverband der Erzdiözese München und Freising

DJK Lehrteam Süd

Einkehrwandertag in Edling

... am Sa., 9.10.2010!

Ausschreibung

Kirche und Sport hautnah auf der Landesgartenschau Rosenheim beim Wandertag des katholischen Sportverbands DJK

Am Sonntag, 4. Juli bevölkerten knapp 1000 DJK-Mitglieder die Landesgartenschau. Der Wandertag des DJK-Diözesanverbands München und Freising unter dem Motto "Miteinander wandern - reden - feiern", begann mit einer gemeinsamen Eucharistiefeier und schloss mit einer bunten Mischung aus Hipp hopp, Turnen, Taekwondo und Tanz, präsentiert von Sportgruppen der DJK-Vereine aus Götting, Heufeld und Ottenhofen.

Prälat Josef Obermaier konzelebrierte mit DJK-Bundesbeirat Pfr. Hans-Gerd Schütt, Diözesanbeirat Pfr. Erich Schmucker und mit Diözesan-Ehrenbeirat Prälat Karlheinz Summerer den Gottesdienst. In seiner Predigt zog er einen anschaulichen Vergleich zwischen dem Paradies und der Landesgartenschau.
Musikalisch begleitet wurde die Feier durch die Gruppe "Just for God" aus Götting, zur Gabenbereitung brachten Mitglieder der Handicap-Abteilung diverse Sportgeräte zum Altar und zeigten damit ihr Sporttreiben.

Die Kollekte geht an Pfr. Sebastian Obermaier aus Rosenheim, der als Missionar in Bolivien wirkt, als Beitrag für die Anschaffung von Spiel-/Sportgerät für Kinder und Jugendliche, die sich sicherlich über die knapp 600 Euro freuen.

Diözesanverbandspräsident Werner Berger hob in seiner Begrüßung das Motto miteinander wandern, reden und feiern heraus und lud zur Bildersuchwanderung durch die Gartenschau ein. "Lassen Sie sich unsere abschließende Präsentation von Sportgruppen aus unseren DJK-Vereine heute Nachmittag in keinem Fall entgehen!" motivierte er die Besucher.

Handicap-Gruppe
Die Kinder hatten auch Spaß

Der stellvertretende Vorsitzende des ausrichtenden Vereins SB DJK Rosenheim, Dr. Thomas Huber, und Rosenheims Zweiter Bürgermeister Anton Heindl rieten beide dazu, die Landesgartenschau zu genießen und gaben ihre Freude darüber Ausdruck, Gastgeber dieses großen DJK-Treffens zu sein, bei dem auch DJK-Werte wie Gemeinschaft und christliche Orientierung zum Ausdruck kommen.

Bei der anschließenden Wanderung durchs Gelände wurde für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene, von der DJK-Sportjugend ein attraktives Mitmachprogramm geboten, u.a. mit Luftballons steigen lassen, Minitischtennis, Torwand, etc.
 

Taekwondo-Abteilung und
Turngruppe aus Heufeld

Sehr angetan zeigt sich das Publikum von den zum Teil hochklassigen Vorführungen bei der Abschlusspräsentation. Die "Hipp-Hopper" aus Götting begeisterten die vielen Zuschauer ebenso wie die Taekwondo-Gruppe aus Heufeld. Die Heufelder Turngruppe war mit ihren national und international bereits ausgezeichneten Darbietungen ein besonderer Leckerbissen. Aus Ottenhofen kamen die Teamgirls und die Starlets, insgesamt 41 Tänzerinnen im Alter zwischen fünf und 18 Jahren, die ein hervorragendes Schauprogramm abrundeten. Die Ergebnisse des Malwettbewerbs der Sportjugend, unzählige kleine Hände auf einer Leinwand mit DJK-Logos, symbolisierten noch einmal diese Veranstaltung: Viele helfen zusammen und tragen damit bei zum gemeinsamen DJK-Erlebnis.

Selbst die Kleinsten der Taekwondo-Abteilung aus Heufeld zeigten bereits im Sport-Show-Programm beim LGS-Wandertag des DJK-Sportverbands in der Erzdiözese München und Freising mit Eifer was sie erlernt haben.

Bannereinzug

Mit dem Einzug der Fahnenabordnungen der verschiedenen DJK-Vereine begann der Gottesdienst zum 36. Wandertag des DJK-Sportverbands München und Freising.

Die Deutsche Jugendkraft (DJK) ist der bundesweit organisierte, katholische Sportverband. Dem DJK-Diözesanverband München und Freising gehören derzeit 34 Ortsvereine mit ca. 25.000 Mitgliedern an. "Sport um der Menschen willen " ist das Leitbild der DJK. Der DJK-Sportverband hat sich die Förderung des sachgerechten Sports und der Gemeinschaft sowie die Orientierung an der christlichen Botschaft zum Ziel gesetzt.

Neue Jugendleiterin beim DJK-Sportverband München und Freising

Kathrin Fichtl

Einige Monate war die Stelle der Jugendleitung beim DJK-Sportverband München und Freising (DV) vakant. Mit Kathrin Fichtl von der DJK-SV Edling konnte dieser Posten nunmehr wieder besetzt werden. Kathrin Fichtl übernimmt dieses Amt bis zur nächsten Wahl eines Jugendleiters vorerst kommissarisch.
Aufgabe der DJK-DV-Sportjugend ist die Förderung der sportlichen Jugendarbeit, die Wahrnehmung der Aufgaben der Jugenderziehung nach christlichen Grundsätzen, Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung zu bieten, Jugendhilfe, Jugendbildung, sowie die Vertretung gemeinsamer Interessen im Sinne der DJK-DV-Satzung nach innen und nach außen.
Die Jugendleitung beim DV ist für die Verwirklichung und Umsetzung dieser Aufgaben verantwortlich. Kathrin Fichtl von der DJK-SV Edling hat sich nunmehr dieser Verantwortung gestellt. DV-Vizepräsident Harri Strobel (ebenfalls DJK-SV Edling) konnte die 24-jährige, die vor kurzem erfolgreich das erste Staatsexamen als Hauptschullehrerin abgelegt hat, von der Übernahme dieses verantwortungsvollen Postens überzeugen. Bei der Arbeitstagung der DV-Vorstandschaft im Dezember in Aschau konnte sich Kathrin Fichtl von ihrer neuen Aufgabe einen ersten Eindruck verschaffen. Daraufhin entschloss sich die Edlingerin, das Amt der Jugendleiterin beim DV kommissarisch zu übernehmen. Ihren ersten offiziellen Auftritt hatte Kathrin Fichtl Mitte Januar beim Bundesjugendtag in Würzburg am Volkersberg. Hier hatte die 24-jährige den DV erstmals als Jugendleiterin vertreten.
Die Jugendleitung sollte laut Satzung eigentlich aus zwei Personen bestehen. Ein männlicher Part hat sich aber bisher nicht gefunden. Nach Würzburg wurde Kathrin Fichtl daher von Sebastian Lemnitzer von der DJK-SV Götting begleitet. Lemnitzer wird eventuell Mitglied eines Jugendteams, das sich Kathrin Fichtl zu ihrer Unterstützung aufbauen möchte. Das Jugendteam sollte aus mehreren Jugendlichen oder Junggebliebenen bestehen, die sich gerne auch einmal über ihren eigenen DJK-Verein hinweg engagieren möchten, aber nicht gleich ein Amt bekleiden wollen. Aufgabe der Mitglieder dieses Jugendteams sollte es sein, Veranstaltungen zu besuchen und eventuell kleinere organisatorische Arbeiten zu übernehmen.
Kathrin Fichtl geht ohne große Erwartungen aber mit viel Spaß an das Amt der DV-Jugendleiterin heran und hofft auf die Unterstützung aus den einzelnen DJK-Vereinen der Diözese München und Freising.

Ein DJK-SV in Edling: Sinnbild des Vereines

50 Jahre DJK-SV Edling ? seit 40 Jahren ist der Sportverein bei der DJK. DJK, was ist das eigentlich? Ausgesprochen: Deutsche Jugend Kraft - oder neu: dynamisch, jung, kraftvoll. Die DJK ist ein katholischer Sportverband, der versucht eine Brücke zwischen Kirche und Sport zu schlagen. "Sport um des Menschen willen" ist das Leitbild der DJK sowie Förderung der Gemeinschaft und Vermittlung der christlichen Botschaft. Diese so genannte dritte Säule unterscheidet die DJK und deren Vereine von anderen Sportvereinen. Auch in Edling werden die Leitbilder der DJK umgesetzt. Bei der Vermittlung der christlichen Werte wird der Verein durch Herrn Pfarrer Georg Lindl als Geistlichem Beirat unterstützt. Aktiver Sport wird in elf Abteilungen durchgeführt. Hier wird natürlich ganz nebenbei die Gemeinschaft gefördert, aber auch bei gesellschaftlichen Veranstaltungen, die vom Verein organisiert werden oder an denen er sich beteiligt. Die Vereinigung aller drei Säulen der DJK (Sport, Gemeinschaft, christliche Botschaft) findet sich vor allem in einer Veranstaltung wieder, die jährlich durchgeführt wird: Dem Jugendzeltlager. Drei Tage und zwei Nächte verbringen hierbei die Kinder und Jugendlichen miteinander. Neben Sport und Geschicklichkeitsspielen, die in gemischten Gruppen durchgeführt werden, um den Team-Geist zu fördern, findet auch immer ein Gottesdienst statt. Die letzten beiden Jahre wurde das Zeltlager unter dem Motto "Kinder stark machen" veranstaltet. "Kinder stark machen" ist eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die vom DJK-Verband unterstützt wird. Hier gilt es die Kinder in ihrer Persönlichkeit zu stärken, um ohne Gewalt und Suchtmittel auszukommen. Im Rahmen des Zeltlagers wurde in einem Workshop versucht, die Kinder und Jugendlichen über das Thema Alkohol und Drogen aufzuklären und ihnen die Gefahren und Risiken dieser Suchtmittel aufzuzeigen. "Kinder stark machen" soll aber nicht nur an diesen drei Tagen gelten, sondern ist das ganze Jahr über in unserem Sportverein Programm. Die Förderung der Kinder und Jugendlichen und ihnen Werte beizubringen, aber auch Werte vorzuleben ist eine der wichtigsten Bausteine und Aufgaben der DJK-SV Edling.

Gemeinschaft und christliche Botschaft finden sich auch bei der alljährlich stattfindenden Weihnachtsfeier wieder. Seit nunmehr über zwanzig Jahren wird diese von Harri Strobel organisiert. Mit einem sehr besinnlichen Teil werden die Mitglieder auf die immer hektisch werdende "staade Zeit" eingestimmt. Dass die vorweihnachtlichen Feiern im Sportverein schon länger Tradition haben zeigt das Foto der singenden Schülermannschaft aus dem Jahre 1975. Mehr fotografische Eindrücke aus den letzten 50 Jahren finden Sie auf dieser Website.

Martin Kremhöller

Weihnachten feiern als Highlight unseres Vereinsjahres: Die Schülermannschaft gibt 1975 ein Ständchen

Bericht und Bilder vom Diözesantag

Die Segnung der neuen Fahne des DJK-Sportverbandes München und Freising durch Prälat Obermaier
Die neue DV-Fahne beim Fahnengruß nach dem Gottesdienst
Prälat Josef Obermaier freut sich über das Ludwig-Wolker-Relief
Gemma Meier erhält von DV-Präsident Werner Berger das Ludwig-Wolker-Relief

Domkapitular Prälat Josef Obermaier segnete die neue DJK-Fahne

Der DJK-Sportverband der Erzdiözese München und Freising (DV) hatte am Samstag, den 21.03.2009, zum Diözesantag nach Landshut-Achendorf in den Pfarrsaal von St Margaret eingeladen. Zum 49. Mal trafen sich die Delegierten der DJK-Vereine, die Mitglieder des DV-Vorstandes, die Fachwarte sowie die Vorsitzenden der Arbeitskreise. Ausrichter war in diesem Jahr die DJK SB Landshut. Nach einem Referat über die SINUS-Studie folgten Informationen und Berichte über die Angebote und Aktionen der letzten zwei Jahre im DJK-Sportverband. Ehrungen für verdiente DJK-ler schlossen sich an. Im Anschluss an den Diözesantag wurde in der alten St. Margaret-Kirche eine Eucharistiefeier abgehalten; im Rahmen dieses Gottesdienstes segnete Domkapitular Prälat Josef Obermaier die neue Fahne des Diözesanverbandes.

Das schon 2007 gewählte Motto "Werte erhalten, Zukunft gestalten" erhielt beim diesjährigen DV-Tag in den Grußworten, im Referat, vor allem aber im Bericht von Präsident Werner Berger seine Fortsetzung. Berger zeigte die kontinuierliche Umsetzung des Motto in den letzten zwei Jahren auf, "eine Aufgabe, die einen Marathonlauf im Sprinttempo gleich kommt", wie er bildlich verdeutlichte. Schwerpunkte der Vorstandsarbeit waren die Vereinskontakte und die Öffentlichkeitsarbeit. Wiederholt stellte er heraus, wie wichtig gerade in der heutigen Zeit Werte sind. Die DJK ist hier mit ihren Leitideen richtungweisend. Neben dem Sport wird in der DJK Wert auf Gemeinschaft und die christliche Orientierung gelegt. "Sport um der Menschen willen" ist der Mittelpunkt aller Bemühungen. Das Referat über die Sinus-Milieu-Studie gab den Teilnehmern wichtige Hinweise über die Verhaltensmuster insbesondere von Jugendlichen. Referent Peter Martin Thomas stellte beispielhaft drei verschiedene Milieus vor und vermittelte anschauliche Einblicke und wichtige Erkenntnisse für die künftige Vereinsarbeit. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden die Teilnehmer über Aktionen und Tätigkeiten in den letzten zwei Jahren informiert, einerseits durch Berichte im Plenum, andererseits auch durch Info-Stände. Für ihre besonderen Verdienste um die DJK wurden geehrt Elvira Haller (SB DJK Landshut) mit dem DJK-Sportehrenzeichen in Silber, Christian Wehner (Vorsitzender des Lehrteams beim DV) mit dem DJK-Ehrenzeichen in Silber, Gemma Meier (SB DJK Landshut) und Prälat Josef Obermaier jeweils mit dem Ludwig-Wolker-Relief, Alfred Zwander (SB DJK Landshut) mit dem DJK-Ehrenzeichen in Gold und Gerhard Jäger (Geschichtsbeauftragter beim DV) mit dem DJK-Ehrenbrief.

Zu Beginn des DV-Tages begrüßte der "Hausherr", Pfarrer Rupert Fischberger die Anwesenden und Pastoralreferentin Sylvia Stöcklmeier begleitete ihren geistlichen Impuls auf der Gitarre. Beim Gedenken an die verstorbenen DJK-Mitglieder durch den Geistlichen Diözesanbeirat, Pfarrer Erich Schmucker, wurde auch die Anteilnahme mit den Opfern des Amoklaufes in Winnenden ausgesprochen. Grußworte folgten durch Gemma Meier für den ausrichtenden Verein SB DJK Landshut, den stellvertretenden Landrat Josef Haselbeck, Stadträtin Dr. Anna-Maria Moratscheck und Tobias Weger vom Stadtjugendring Landshut. Den Auftakt zu den Ehrungen bildeten die Grußworte durch Prälat Josef Obermaier und den Präsidenten des DJK-Bundesverbandes Volker Monnerjahn, der auch einen Teil der Ehrungen übernahm. Für Monnerjahn war es trotz einer Anreisezeit von sechs Stunden eine Ehre und Selbstverständlichkeit an dieser Veranstaltung teilzunehmen, weil er die Arbeit vor Ort und an der Basis zu schätzen weiß.

Viele Vereinsbanner und -fahnen begleiteten die neue DJK-Fahne zum Gottesdienst, bei dem Prälat Josef Obermaier diese feierlich segnete. In seiner Predigt stellte er heraus, dass eine Fahne für die Gemeinschaft steht, die sich um die Fahne sammelt und nach vorne blickt.
In seinen abschließenden Dank brachte Präsident Berger das Motto des DV-Tages und die Symbolik der neuen Fahne zusammen: Die hellere, eher traditionell gehaltene Seite, steht für "Werte erhalten", die andere in blau gehaltene Seite, mit dem schwungvollen Untertitel ?Brücke zwischen Sport und Kirche? symbolisiert "Zukunft gestalten". Somit ist die Fahne ein gutes Leitmotiv für den DJK-Verband.

Tue Gutes und rede darüber

Fortbildung in Linden

Unter diesem Motto hatte der DJK-Sportverband München und Freising zu einer Fortbildung für Öffentlichkeitsarbeit nach Edling eingeladen und knapp 30 Verantwortliche aus den DJK-Vereinen der Erzdiözese kamen.Der Medienreferent des Sportverbandes München und Freising, Martin Kremhöller, begrüßte die Anwesenden, vor allem die mit der weitesten Anreise, denn es waren Vereine vertreten von München bis Weildorf und von Oberndorf bis Kolbermoor. Besonders begrüßte Kremhöller die Referentin des Abends, Frau Karin Basso-Ricci, vom Erzbischöflichen Ordinariat in München sowie den Präsidenten und stellvertretenden Präsidenten des DJK-Sportverbandes, Werner Berger und Harry Strobel. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, bei der es neben der Tätigkeit der Einzelnen im Verein auch um die von den Vereinen zur Öffentlichkeitsarbeit genutzten Medien ging, wurde das Wort der Referentin Basso-Ricci übergeben.Basso-Ricci erläuterte zunächst die Ziele der Öffentlichkeitsarbeit in einem Verein, wobei sie sowohl auf die interne Öffentlichkeit als auch auf die externe Öffentlichkeit einging. So wurden u.a. als interne Instrumente neben Versammlungen und Schaukästen die Vereinszeitschrift genannt und als externe Instrumente die Pressearbeit und die Werbung. Eine Homepage, welche von allen beteiligten DJK-Vereinen mittlerweile geführt wird, gilt sowohl als internes als auch als externes Mittel der Öffentlichkeitsarbeit. Im Hauptteil beleuchtete die Referentin die eigentliche Pressearbeit. Die wichtigste Frage ist dabei, wie Basso-Ricci betonte, was ist für die Medien von Interesse. Neben einem aktuellen Aufhänger sind hier die Nachrichtenwerte entscheidend, also Neuigkeit, Unerwartetes, großer Teilnehmerkreis, Prominenz oder lokale Relevanz.

Das sind auch die Kernpunkte für eine Pressemitteilung. Als praktisches Übungsbeispiel entwarfen die Teilnehmer der Fortbildung eine für ihren Verein aktuelle Pressemittlung. Basso-Ricci erläuterte dann an zwei dieser Beispiele jeweils die Medientauglichkeit der entworfenen Pressemitteilung. Zum Ende ihres Vortrages gab die Referentin noch einige hilfreiche Tipps und wies u.a. auf rechtliche Aspekte bei der Veröffentlichung von Fotos hin.

Im anschließenden Erfahrungsaustausch und Diskussionsteil stellten die Teilnehmer viele Fragen an die Vertreter des DJK-Sportverbandes und tauschten ihre Erfahrungen untereinander aus. Eingegangen wurde hier besonders auf die Themen Homepage und Vereinszeitschrift. Dabei stellte sich heraus, dass das Erstellen einer Vereinszeitschrift meist am Aufwand, sei es technisch oder finanziell, oder am Fehlen von freiwilligen Helfern scheitert. Interesse zeigten die Teilnehmer auch an einem Muster-Flyer für DJK-Vereine. So ein Muster wird vom DJK-Verband bereits zur Verfügung gestellt und kann von der verbandseigenen Homepage heruntergeladen werden, ebenso wie die jeweils aktuellen Aktionen und Veranstaltungen des Verbandes verfolgt werden können. Ferner besteht auch die Möglichkeit, die verbandseigene Zeitschrift, die Impulse bzw. den Zwischenpuls, als PDF-Datei aufzurufen. Auch auf der Homepage des Bundesverbandes werden viele attraktive Angebote und Aktionen für die DJK-Vereine dargestellt, so der Geschäftsführer des DJK-Sportverbandes, Johann Grundner.

Zum Ende des Abends stellten DV-Medienreferent Kremhöller und Geschäftsführer Grundner noch das Interesse des Verbandes an der Öffentlichkeitsarbeit der einzelnen Vereine heraus. Dem Verband ist es dabei ein Anliegen, dass die Vereine nicht nur über ihre sportlichen Aktivitäten berichten und damit intern und extern öffentlich werden, sondern auch die zweite und dritte Säule des DJK-Profils, nämlich die Förderung der Gemeinschaft und die Orientierung an der christlichen Botschaft, insbesondere auch im eigenen Verein, weitergeben. Vielen Mitgliedern in den DJK-Vereinen ist gar nicht bewusst, was einen DJK-Verein von einem anderen Sportverein unterscheidet. Nur durch entsprechende interne Öffentlichkeitsarbeit kann dies in das Bewusstsein der Mitglieder gebracht werden. Hierzu ist es auch wünschenswert, dass die Vereine über Aktionen des Verbandes, wie z.B. die Sportlerwallfahrt, den DJK-Wandertag oder die Diözesanmeisterschaften, die in den einzelnen Sportarten ausgetragen werden, berichten. Zum Schluss bedankte sich Kremhöller dann nochmals für das Kommen und das gezeigte Interesse und wünschte den Teilnehmern einen guten Nachhauseweg. Die Referentin des Abends verabschiedete er mit einem kleinen Präsent.

Martin Kremhöller, DV-Medienreferent

 

Eisi Gulp mit seinem Programm "Hackedicht oder was?" in Edling

Pflichtveranstaltung für Schüler - 200 Zuschauer bei Abendveranstaltung

Auf Initiative des Edlinger Jugendraumteams kam der Kabarettist Eisi Gulp am Freitag, den 24. Oktober 2008, nach Edling. Sein Programm "Hackedicht oder was?", was auch als Präventionsprogramm gegen Alkohol und Drogen dient, führte er an diesem Tag zwei Mal in der alten Edlinger Schulturnhalle auf.

Nach dem der Rektor der Franziska-Lechner-Schule in Edling, Herr Rupert Hiebl, von der Idee, Eisi Gulp nach Edling einzuladen, so begeistert war, stellte die Schule nicht nur die alte Turnhalle für die Veranstaltung zur Verfügung, sondern machte für die Schüler zusätzlich eine Pflichtveranstaltung. Diese wurde durch einen Zuschuss des Elternbeirates finanziert. Die Bestuhlung der Halle übernahmen dann auch die Schüler selbst. Zur Abendveranstaltung fanden sich mehr als 200 Zuschauer in der Turnhalle ein. Sowohl Schüler als auch das breite Publikum wurden nicht enttäuscht. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit viel Wortwitz brachte Eisi Gulp den Zuschauern das ernste Thema Drogen und Alkohol und deren Gefahren näher. Immer wieder bezog er durch gezielte Fragen auch das Publikum mit ein. Am Beispiel Oktoberfest beleuchtete er die Heuchelei, wenn es um die Unterscheidung zwischen den legalen und illegalen Drogen geht.

Einerseits war es ein großer Skandal, weil auf dem Oktoberfest in einem Festzelt Drogen sichergestellt wurden, andererseits dröhnen sich die Oktoberfestbesucher mit der legalen Droge bis zur Bewusstlosigkeit zu. So brachte der Komödiant seine Zuhörer nicht nur zum Lachen, sondern regte auch gehörig zum Nachdenken an. Mit großem schauspielerischen Können imitierte er Kokser und Kiffer und stellte dem Publikum verschiedene Trinker-Typen vor. Auch wie sauer ein Magen auf zu viel Alkohol reagiert und an welchem Ort ein übermäßiger Genuss enden kann, führte er mit viel Sprachwitz dem Publikum vor Augen. "Dieses weiße runde Ding war niemals dafür gedacht, dass man seinen Kopf da rein steckt", schlussfolgerte Gulp. So genossen sowohl die Schüler als auch die Zuschauer der Abendveranstaltung eine kurzweilige Veranstaltung. Umrahmt wurden diese jeweils durch die Schüler-Band der Franziska-Lechner-Schule unter der Leitung von Robert Bräu.

Die Initiatoren konnten auf eine gelungene Veranstaltung und eine tolle Gemeinschaftsaktion zwischen Jugendraumteam, Schule und der Jugendabteilung des DJK-SV Edling zurückblicken. Letzterer beteiligte sich unter dem Jahresmotto des Diözesanverbandes München und Freising "Kinder stark machen ? ein Leben ohne Alkohol und Drogen" und sorgte in erster Linie für die Verpflegung der Zuschauer bei der Abendveranstaltung, selbstverständlich ohne Ausschank von alkoholischen Getränken.

Martin Kremhöller

34. DJK-Wandertag in Weildorf

Traditionell begann der DJK-Wandertag, der in diesem Jahr von der DJK Weildorf ausgerichtet wurde, auch heuer wieder mit einem Feldgottesdienst.

Pfarrer Erich Schmucker, der Geistliche Beirat des Verbandes, zelebrierte mit dem Geistlichen Beirat der DJK Weildorf, Pfarrer Horst Kreß, den Gottesdienst auf dem Sportgelände. Sehr plastisch stellte der Diözesanbeirat während der Messe dar, wie Gemeinschaft entstehen kann und wie wichtig diese für den Einzelnen ist. Am Ende des Gottesdienstes begrüßten Werner Berger, Präsident des DJK-Verbandes München und Freising, und Lorenz Reiter, Vorsitzender der DJK Weildorf, die wanderwilligen DJK-ler.

(Die Bilder können per Mausklick vergrössert werden)

Die Kinder um die großgewachsene Ministrantin verglich Pfarrer Erich Schmucker mit Häuser um einen Kirchturm, die Ansammlung einer Gemeinschaft
Die Sportlerin des Jahres 2007 mit BV-Präsident Volker Monnerjahn (re.) und DV-Präsident Werner Berger

Für die nachfolgende Ehrung war DJK-Bundesverbandspräsident Volker Monnerjahn eigens aus seinem Urlaubsdomizil im Allgäu angereist; es ging um die DJK-Sportlerin des Jahres 2007, Frau Charlotte Mötsch vom SB-DJK Rosenheim.
Charlotte Mötsch gewann bei den Special Olympic World Games 2007 in Shanghai den Olympiasieg und zwei Silbermedaillen. Volker Monnerjahn lobte diese herausragende Leistung und merkte an, dass die DJK und ihre Mitglieder solche Sportler als Vorbilder bräuchten.

Durch Wälder und Wiesen führte die Wanderstrecke
Station "Blinde Kuh"

Im Anschluss an die Ehrung fand die Gruppeneinteilung fürs Wandern statt.
Wer wollte, konnte sich vor dem Start auch noch beim Weißwurstfrühstück stärken. Dann ging es los. Drei Radlergruppen machten sich auf, um eine Strecke von ca. 30 km zu bewältigen. Der Großteil der DJK-ler war allerdings zu Fuß unterwegs. Rund um Weildorf marschierten 11 Gruppen Wanderer und Walker. Ingesamt sieben Stationen hatten die "zu-Fuß"-Teilnehmer zu durchlaufen. Während bei der ersten Station geographisches Wissen gefragt war, benötigten die Teilnehmer bei der zweiten Station eine gute Nase und bei der dritten sportliches Geschick. Es folgte eine Station, bei der Wissen über die DJK Weildorf gefragt war, bei der fünften Station (Bäume und Tiere) waren die Naturfreunde im Vorteil. Die sechste Station fand in der Weildorfer Kirche statt. Bei allen Anlaufpunkten gab es auch einen Kinderpunkt zu ergattern. Die Kinder hatten dabei Geschicklichkeitsspiele zu absolvieren. Zum Abschluss der Runde mussten sechs Teilnehmer einer Gruppe noch Sommer-Ski-Fahren.Auf einem Sechserski ging es unter Zeitabnahme durch einen kleinen Parcours. Der gesamte Wandertag fand bei strahlendem Sonnenschein statt.

Edlings Jugendwart Horst Wagner

Die Siegerehrung allerdings musste dann unter Dach durchgeführt werden, weil ein heftiger Gewitterregen einsetzte. Die Siegerehrung wurde vom Weildorfer Vereinsvorsitzenden Lorenz Reiter vorgenommen. Die besten fünf Gruppen erhielten Sachpreise, ferner wurden alle teilnehmenden Kinder mit Preisen belohnt. Sebastian Eisenreich, Vize-Präsident des DJK-Sportverbandes, bedankte sich bei der DJK Weildorf für die Durchführung des Wandertages und die hervorragende Organisation.

Ein gelungener Wandertag ging zu Ende und die ca. 150 Teilnehmer machten sich auf den Nachhauseweg.

Martin Kremhöller

DJK-Sportverband auf dem Bennofest

Am Samstag, den 31.05.2008, fand in München auf dem Odeonsplatz das alljährliche Bennofest statt. Das vom Katholikenrat der Region München organisierte Fest, welches dem heiligen Benno, Schutzpatron Bayerns und der Stadt München, gewidmet ist, ist seit Jahren ein traditioneller Auftritt für die katholischen Verbände; jahrelang betreuten Rosemarie Geiger und Gerhard Jäger den Stand der DJK. Im Zusammenhang mit der 850-Jahr-Feier der Stadt München wurde die Veranstaltung erstmals auf dem Odeonsplatz
ausgerichtet; 61 katholische Verbände haben an dieser Veranstaltung teilgenommen. Die Besucher konnten sich an den jeweiligen Ständen über die einzelnen Verbände informieren. Ferner wurde auf einer zentralen Hauptbühne ein ganztägiges Programm geboten.

Auch der DJK-Sportverband München und Freising präsentierte sich auf dem Bennofest mit einem Info-Stand. Auf großen Plakatwänden wurden die Besucher auf die Aktionen "Kinder stark machen" und "DJK-Sport-Fairband" hingewiesen. Zahlreiche Flyer über Angebote und Aufgaben der DJK waren zum mitnehmen ausgelegt.
Zusätzlich zum Info-Stand bot die DJK, entsprechend dem sportlichen Leitgedanken, einen Kletterfelsen an, der neben der Hauptbühne zur Attraktion des Festes wurde. Fast ohne Pause wurde der Felsen von Jung und Alt mit mehr oder weniger Erfolg bestiegen. Doch auch hier zählte "dabei sein ist alles". Nicht der Erfolg ist entscheidend, sondern das Mitmachen. Ganz im Sinne der DJK.

Auch auf der Hauptbühne war die DJK vertreten. Die Turnerinnen des DJK-SV Heufeld, welche von Ludwig Bayer betreut und trainiert werden und bei den DJK-Bundesmeisterschaften kürzlich Vizemeister wurden, begeisterten die Zuschauer zum Song "Apologize" mit ihren Sprüngen und ihrer ausgezeichneten Akrobatik.
Asiatische Kampfkunst zeigte die Taekwondogruppe vom DJK-SV Heufeld um Schwarzgurtträger Horst König. Eingangs wurden durch Katas und nachgestellten Kampfabläufen verschiedene Techniken präsentiert. Einem kleinen Freikampf mit Vollschutz folgten Bruchtests. Beeindruckend wurde diese aus Korea stammende Kampfsportart den Zuschauern näher gebracht. Der DJK Tanzsportverein Höhenkirchen-Siegertsbrunn trat mit einer Tanzsportgruppen auf. Die Jüngsten tanzten sowohl Hipp-Hopp als auch eine
Choreographie auf den Rock-Klassiker "We will rock you" von Queen. Dazwischen trat eine Teeniegruppe in der Tanzrichtung "Freestyle" auf. Zum Abschluss des Auftritts präsentierte der Partnerverein "Spektrum Kindertheater Balagan" noch sein aktuelles Programm. Die vielen Zuschauer waren begeistert von den Darbietungen der DJK Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Trainerin Oksana Romanova zeigte mit ihren Gruppen
ein wirklich flottes Programm.

Auch der neue Erzbischof der Diözese München und Freising, Reinhard Marx, ließ es sich nicht nehmen und besuchte am Nachmittag das Bennofest. Am DJK-Infostand plauderte Erzbischof Marx kurz mit Präsident Werner Berger. Davor hatte auch schon Weihbischof Siebler dem Bennofest und den DJKlern einen Besuch abgestattet.

Bericht als PDF-Datei auf der Internetseite des DJK-Verbandes (mit Bilder)

Martin Kremhöller, DV-Medienreferent

Unser Verein im DJK- Was bedeutet das?

Der DJK-Sportverband (DJK) ist der katholische Sportverband in Deutschland mit etwa 530.000 Mitgliedern in ca. 1.200 Vereinen. Er ist heute für alle Menschen offen, die seine Ziele mittragen. Die drei Großbuchstaben DJK stehen für den Namen "Deutsche Jugendkraft" und sind keine Erfindung der Gründer des DJK-Sportverbandes. Jugendkraft war ein häufig verwendeter und selbsterklärender Begriff der Alltagssprache in der Zeit der Gründung, der auch in anderen Kulturen, Sprachen und Sportbereichen verwendet wurde (z. B. Italien: Juventus). Er meinte die Summe aller positiven, kraftvollen, kreativen Eigenschaften der Jugendzeit schlechthin, ohne dass diese damit auf den Lebensabschnitt Jugend begrenzt wären."
(Quelle: Internetseite Wikipedia; 3. März 2007)

Die "besondere" Zielsetzung ist es, die diesen Verband von anderen Sportverbänden unterscheidet. Neben dem Sportangebot und der Möglichkeit, einander kennenzulernen, was ja in jedem Sportverein möglich ist, wird in diesem, der katholischen Kirche zugehörigen Sportverband auch die geistliche Dimension des Menschen in den Blick genommen. Zum Bildungsangebot gehören außer der Vermittlung eines sachgerechten Sports in der Regel Meditationen, der Blick auf die Frage nach sinnvollem Leben und Gottesdienste mit dazu. Ebenso werden Sportlerwallfahrten, Sport- und Bergexerzitien angeboten. "DJK ist mehr als Sport!"
Sport, ob als Breiten-, Freizeit-, Gesundheits- oder Leistungssport, können in einem der DJK-Vereine alle die betreiben, die als Mitglied die Ziele der DJK respektieren.
(Quelle: Internetseite DJK -Sportverband der Erzdiözese München und Freising; 3. März 2007)